Sportmix Sekt trinkt nur der Präsident

Zum letzten Mal geht es für Grenzachs Zweite mit der gelben Filzkugel in dieser Sommerrunde um Punkte.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Die Messe ist so gut wie gelesen. Nur eines der neun Duelle müssen die Herren II des TC 1923 Grenzach am Sonntag gegen den TC GW Elzach-Ladhof gewinnen, um sich die Meisterschaft in der 1. Bezirksliga zu sichern.

Grenzach-Wyhlen. Nicht mal die kühnsten Pessimisten glauben daran, dass es die Truppe vom Hochrhein noch vergeigt. Die gesamte Sommerrunde über ist die Badenliga-Reserve dominant aufgetreten. Und gegen den Gast aus der unteren Tabellenhälfte soll das nun nicht anders werden. Experimente in Sachen Aufstellung gibt es nicht. Im Vorfeld der Partie hat sich unser Regionalsportredakteur Mirko Bähr mit dem Teamchef Moritz Schmidt unterhalten.

Frage: Herr Schmidt, steht der Sekt schon kalt? Oder greift das Team doch lieber zu einem kühlen Weizenbier?

Also ich denke, dass ich für die gesamte Mannschaft sprechen kann, wenn ich sage: Wir sind dann doch eher Biertrinker. Nur unser Präsident trinkt eher Schorle und Sekt. Ich gehe fest davon aus, dass die Bierkästen kalt stehen. Der Titel wird gefeiert. Wir haben schon etwas vor, aber erst einmal muss die Partie gespielt werden, dann sehen wir weiter.

Frage: Eigentlich kann ja nichts mehr schief gehen, oder?

Wir spielen gegen den Tabellenvorletzten und benötigen noch einen einzigen Matchpunkt. Ich denke, das sollte machbar sein. Aber wir wollen natürlich auch das letzte Saisonspiel gewinnen. Deswegen nehmen wir das Match ernst und werden mit einer sehr guten Mannschaft alles daran setzen, ungeschlagen Meister zu werden.

Frage: Wer wird denn aufschlagen?

Die Aufstellung ist noch nicht zu 100 Prozent fix. Klar ist, dass Marcel Rodewald, Nicolas Küpfer, David Kummle und Leo Schirmer dabei sind.

Frage: Gehen wir doch mal davon aus, dass das Team den einen Zähler holt. Der Titel wäre perfekt und damit auch der Aufstieg in die Oberliga. Was waren die Gründe für die Meisterschaft?

Ein ganz wichtiger Punkt war dieses Jahr, dass es keinen kalten Cut zwischen erster und zweiter Mannschaft gab. Wir sind ein großes Team, und die Stimmung und die Trainingsbeteiligung waren dieses Jahr extrem gut. Außerdem konnten wir gut rotieren und hatten einen sehr breiten Kader, so dass Ausfälle ohne Qualitätsverlust kompensiert werden konnten.

Frage: Blicken wir schon einmal voraus. In der Oberliga müssen harte Nüsse geknackt werden. Bleibt das Team zusammen oder wird es gar noch verstärkt?.

Das Team wird größtenteils so zusammen bleiben. Wir haben gute Spieler, die spielen können und auch wollen. Auch Jungs wie Yannick Zürn oder Jan Sebesta werden nächstes Jahr aufschlagen. Wir haben ein, zwei Schweizer, die für uns spielen werden und außerdem einige junge Cracks, für die es eine große Chance ist, Oberliga zu spielen.

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