Sportmix Von Müdigkeit ist nichts zu spüren

Patrick Kurz (EHC Freiburg), Mario Lamoureux von den Tölzer Löwen und Freiburgs Gregory Saakyan kämpfen im Spitzenspiel um den Puck.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Genug Benzin im Tank hat der EHC Freiburg gehabt, als er am Sonntagabend im Spitzenspiel der DEL2 die Tölzer Löwen mit 4:2 in die Schranken wies. Es war der achte Erfolg in Serie für die Breisgauer, die in der Tabelle auf Rang zwei kletterten. Dieser Erfolg ist um so bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Wölfe unter der Woche gleich dreimal in der Fremde aufs Eis mussten.

Freiburg (mib/pd). In Crimmitschau und zweimal gegen Weißwasser behielten die Freiburger zuletzt auf ihrer Sachsen-Tour die Oberhand, ehe es zum Abschluss einer ereignisreichen Woche zuhause in der Echte-Helden-Arena gegen die Tölzer Löwen um Topskorer Marco Pfleger ging.

Es war das fünfte Match innerhalb von sieben Tagen. „Sehr hart“ sei das, befand EHC-Chefcoach Peter Russell nach dieser sehenswerten Begegnung. „Die Spieler sind müde und haben dennoch gegen ein Top-Team auch heute eine unglaubliche Leistung vollbracht“, lobte er nach dem 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)-Erfolg.

Gegen vor allem im zweiten und dritten Drittel stark aufspielende Tölzer Löwen war eine konzentrierte und disziplinierte Leistung notwendig. Die Freiburger kassierten nur eine Zeitstrafe. Den Unterschied machte im Spitzenspiel das erste Drittel, das die Wölfe dominierten. Hier legten die Gastgeber die Basis für diesen Heimsieg. Ein weiterer Garant war einmal mehr Keeper Ben Meisner. „Er ist an der Spitze seiner Leistungsfähigkeit angekommen und der beste Torhüter der Liga“, machte Russell deutlich.

Die Wölfe begannen stark und hatten gleich zwei gute Torchancen. Doch Andrée Hult und Nikolas Linsenmaier verpassten knapp. Nach überstandener Unterzahl drängte Freiburg die Gäste weiter in die Defensive. Zunächst vergab Scott Allen noch, dann aber war Marvin Neher mit einem präzisen Handgelenkschuss zur Stelle und markierte nach neun Minuten das 1:0.

Nach der ersten Pause war Bad Tölz deutlich besser im Spiel. Nach gerade einmal 23 Sekunden gelang Reid Gardiner schon der Ausgleich. Danach war das Match ausgeglichen. Beide Teams kreierten Chancen. Unglücklich war aus Sicht der Löwen dann die Entstehung des Freiburger Führungstreffers in der 36. Minute: Ein Wechselfehler bescherte dem EHC sein erstes Powerplay. Hult spielte einen präzisen und harten Pass an den langen Pfosten, wo Allen stand und das 2:1 klar machte. Pech hatten die Löwen dann auch noch, als Max French kurze Zeit später die Scheibe nur an den Pfosten setzte.

Auch im Schlussdrittel fiel zu einem frühen Zeitpunkt ein Treffer. Diesmal wieder für die Freiburger. Nach einem schönen Querpass von Hult traf Nick Pageau per Direktabnahme aus vollem Lauf. Löwen-Goalie Maximilian Franzreb war machtlos. Die Partie wogte nun hin und her, wieder gab es Chancen auf beiden Seiten. Die größte der Löwen hatte in der 50. Minute French, als er frei vor Meisner auftauchte, sein Schuss aber nur den Pfosten traf. Dies war jedoch das Signal für den Schlussspurt der Löwen, der in der 57. Spielminute auch belohnt wurde. Pfleger traf aus sehr spitzem Winkel über Meisners Schulter ins Netz. Der EHC blieb aber cool. Und 61 Sekunden vor Schluss gelang den Wölfen die Entscheidung. Evan Mosey vollstreckte aus kurzer Distanz.

Tore: 1:0 (9.) Neher, 1:1 (21.) Gardiner, 2:1 (36.) Allen, 3:1 (41.) Pageau, 3:2 (57.) Pfleger, 4:2 (59.) Mosey. Strafminuten: Freiburg 2, Bad Tölz 2.

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