Sportmix Wiedergutmachung ist vollends geglückt

Kein Durchkommen für die Wölfe: Die Weiler entscheiden das Derby in Bad Säckingen klar für sich. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Die Derbypleite im Hinspiel vor den eigenen Fans haben die Volleyballer des VC Weil ausgemerzt. Bei den Bad Säckinger Wölfen schlug am zwölften Spieltag der Verbandsliga ein deutlicher 3:0-Erfolg zu Buche. Mit 25:18, 25:21 und nochmals 25:21 behielten die Gäste die Oberhand und rangieren hinter dem Spitzenduo Mimmenhausen und Offenburg II auf dem dritten Tabellenplatz.

Zur richtigen Zeit einen Gang hoch geschaltet

In der Trompeterstadt machte Weil die Musik. „Wir hatten ja noch eine Rechnung offen nach der katastrophalen Leistung im Hinspiel, als wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben sind“, macht Teamkapitän Heiko Meißner klar. Und die angestrebte Wiedergutmachung gelang. Nach einem Strauchler zu Beginn der Runde merke man nun, dass man gegen die Teams aus dem Mittelfeld und der unteren Tabellenregion zwar nicht die beste Leistung abrufe, wohl aber deutlich konstanter agiere. „Und wir können in wichtigen Momenten einen Gang hochschalten.“

In Bad Säckingen startete Weil keinesfalls souverän. „Viele Eigenfehler“ hatte Meißner ausgemacht. Trotzdem konnte der VCW Durchgang eins deutlich mit 25:18 für sich entscheiden. „Bad Säckingen offenbarte große Probleme bei der Annahme, das haben wir ausgenutzt.“

Im zweiten Satz waren die Gastgeber dann besser drin. „Wir hatten dagegen wenig Glück in den langen Ballwechseln und es fehlte die letzte Konsequenz im Angriff“, erklärt Meißner. Es war eine enge Angelegenheit, ehe der 25:2-Erfolg für die Gäste zu Buche schlug. „Wir konnten am Ende noch eine Schippe drauflegen“, freut sich Meißner.

Ausgeglichen verlief auch Satz Nummer drei bis zum 21:21. Dann unternahm Weil zwei entscheidende Wechseln. Auf der Diagonalposition kam Marc Wisser, der dann auch gleich „zwei-, dreimal den Ball hinten aus dem Eck kratzte“, wie Meißner deutlich macht. Auf der Position des Zuspielers kam dann Martin Schaffner zum Zug, der ebenfalls „neue Akzente setzte und den Gegner vor neue Aufgaben stellte“. Das war ein „riesiger Mehrwert für uns und zeigt, wie stark unser Kader besetzt ist“, freut sich Meißner. Und so wurde aus einem 21:21 ein 25:21 für Weil, was gleichzeitig den Derbysieg bedeutete.

Mit Saisonsieg Nummer acht hat der VC Weil nun auch rein rechnerisch den Klassenerhalt geschafft. „Unser Ziel ist es, die Nummer eins in der Region zu sein. Wir möchten Bad Säckingen und Müllheim hinter uns lassen“, sagt Meißner. Als Tabellendritter sieht es in dieser Hinsicht zweifelsohne gut aus.

Erfreuliches gibt es derweil auch von der Zweiten Mannschaft zu vermelden. Zweimal behielt Weil II mit 3:2 die Oberhand und liegt im Mittelfeld der Tabelle. Auch für dieses Team ist der Klassenerhalt nun sicher. „Sie wird weiter in der Bezirksliga aktiv sein. Das ist wichtig für uns als Unterbau“, erklärt Meißner.

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