Steinen „Alles tanzt nach minere Pfiffe“

Die Theatergruppe des Frauenvereins Schlächtenhaus-Hofen führte beim Kranken- und Altenpflegeverein in Hägelberg das Stück „Alles tanzt nach minere Pfiffe“ auf. Foto: Gabriele Poppen Foto: Markgräfler Tagblatt

Nachdem im vergangenen Sommer die Laien-Theatergruppe des Frauenvereins Schlächtenhaus-Hofen an der Hägelberger Waldschenke mit dem Mundart-Schwank „Die drei Eisbären“ das Publikum erheitert hatte, gab die Truppe diesmal das Stück „Alles tanzt nach minere Pfiffe“ zum Besten.

Steinen-Hägelberg. Helga Bühler, die zweite Vorsitzende des Kranken- und Altenpflegevereins, begrüßte in Vertretung von Gabriele Kaiser-Bühler die zahlreichen Gäste, die vom Team des KAV bewirtet wurden. Dann hieß es Bühne frei für die Komödie aus der Feder der in Augsburg geborenen Schauspielerin und Autorin Ulla Kling.

Mit Spielfreude und bestem Alemannisch brachten die Darsteller die Geschichte um die beiden Modeschöpfer Detlef Meier und Benjamin „Meière“ auf die Bühne. Die Männer suchen für ihre Wohn- und Arbeitsstätte eine tüchtige Reinigungskraft, die für Ordnung sorgen soll.

Es meldet sich die durchsetzungsstarke Theresa Müller, welche die Stelle auch bekommt, obwohl „sie so ländlich ist für unseren eleganten Salon“.

Theresa krempelt binnen kürzester Zeit den Haushalt um und sorgt gleich für die Einstellung ihrer Enkelin Tina, die als Friseurin den Laufsteg-Models die Haare richten soll, und die ein Auge auf Detlef geworfen hat.

Zepter übernommen

Nach einigem Hin und Her wird aber schnell klar, dass die beiden Arbeitgeber auch privat ein Paar sind – keine Chance für Tina. Mehr und mehr übernimmt Hausdame Theresa auch bei der Organisation des Modesalons das Zepter, und als bei einer geplanten Modenschau die Models der Agentur nicht erscheinen, springen notgedrungen Katja, die gute Seele des Salons, Konrad, der Modestudent, sowie Tina, Benjamin und Theresa ein. Es klappt, Scheich Abdullah mit der Show zu begeistern.

Der Theatergruppe ist es wieder gelungen, sich mit einigem Augenzwinkern mit den Geschlechterrollen auseinanderzusetzen. Da spielten die Theaterdamen Männer, die als solche im Stück wiederum als Frauen verkleidet über den Laufsteg liefen. Viele Szenen wurden begleitet vom Gelächter aus dem Publikum. Wieder als einziger Mann auf der Bühne war Alexander Ratsch in der Rolle des Modekünstlers Detlef Meier. Für Heiterkeit sorgten auch die Darsteller, wenn der ein oder andere „Texthänger“ mit Witz gemeistert wurde.

Nach dem Happy End gab es viel Applaus für die Akteure, und Helga Bühler dankte allen im Namen des Krankenpflegevereins. Waltraud Leonhardt kündigte für die Theatergruppe allerdings an, dass sie im nächsten Jahr eine Spielpause einlegen wolle.

In den Rollen: Waltraud Leonhardt als Theresa Müller, Beate Brendle als Benjamin „Meière“, Alexander Ratsch als Detlef Meier, Martina Müller als Tina Müller, Diana Strohmeier als Katja Schramm, Ruth Strohmeier als Konrad und Aileen Bralow als Scheich Abdullah. Souffleuse war Verena Roßkopf.

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