Steinen Baumpaten gefunden

Der vom Gemeinderat Steinen beschlossene Verkauf des „Munistalls“ sorgte für Kritik im Hüsinger Ortschaftsrat. Foto: Vera Winter Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen-Hüsingen (w). Interessantes war in der jüngsten Ortschaftsratssitzung von Umnutzungsanträgen zu erfahren. Zum einen soll die private Kindertagesstätte in der Laierstraße von der Gemeinde in eine Krippengruppe mit zehn Kindern übernommen werden, die von der Hüsinger Kindergartenleiterin Michaela Sender del Castillo geleitet wird. Weiter wurden die Räumlichkeiten des ehemaligen Gasthauses „Hirschen“ in der Brunnenstraße zu Wohnraum umgebaut. Beiden Anträgen stimmten die Ortschaftsräte einstimmig zu.

Bald gibt es Fahrradständer, an denen vier Räder angeschlossen werden können. Sie werden rechts von der Einstellhalle des Feuerwehrgerätehauses montiert.

Aufgrund der notwendig gewordenen Fällung von zwei Bäumen beim Jägerhüsli in der Brombacherstraße startete Ortsvorsteher Jürgen Schäfer einen Aufruf für Baumpaten. Diese wurden gefunden, die SPD zeigte hierfür Bereitschaft. „Hüsingen hilft Hüsingen“ – diese Aktion läuft immer noch, wofür Schäfer im Speziellen Sabine Sutter-Wöppel vom Krankenpflegeverein dankte, die die Fäden in der Hand hat und selbst aktiv beim Einkaufen für derzeit einen Bürger ist.

Dass in der Gemeinderatssitzung, die einen Tag vor der Ortschaftsratssitzung in Steinen stattfand, dem Verkauf der beiden Häuser in der Feuerwehrgasse positiv zugestimmt wurde, machte Ortschaftsrat Holger Sutter ziemlich sauer. Er verstehe nicht, dass „uf Biege und Bräche“ jetzt der Verkauf angekurbelt werden soll, ehe der Bebauungsplan Altweg steht. Das sei eine besprochene Sache mit der Gemeinde gewesen.

Auch Ortsvorsteher Jürgen Schäfer fand dies keine glückliche Entscheidung. So müsse auch für den Jugendraum, den Kühlraum für die Jäger und die Bushaltestelle eine Ersatzlösung gefunden werden, die Miete falle ebenfalls weg. Es sei eine für Hüsingen enttäuschende Entscheidung durch die Steinener Gemeinderäte. Ein Zuhörer meinte, dass dieser ehemalige „Munistall“ eine gute Chance gewesen wäre, als Zentralheizung für das gesamte neue Baugebiet zu dienen.

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