Steinen Stühlerücken im Ortschaftsgremium

Der Hägelberger Ortschaftsrat in seiner neuen Zusammensetzung: (von links) Uwe Bühler, Michael Glaser, Marcel Grüterich, Gabriele Kaiser-Bühler, Dieter Trinler, Anja Ott und Wolfgang Ganter. Foto: Gabriele Poppen Foto: Markgräfler Tagblatt

Von Gabriele Poppen

Neu als Ortschaftsrat verpflichtet wurde am Mittwochabend im Rathaus Michael Glaser als Nachfolger von Gunther Braun. Marcel Grüterich übernimmt den Posten als erster Stellvertreter von Ortsvorsteherin Gabriele Kaiser-Bühler.

Mit fünf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen wurde Marcel Grüterich in der jüngsten Sitzung des Hägelberger Ortschaftsratszum ersten Ortsvorsteherstellvertreter gewählt.

Steinen-Hägelberg. Nach den feierlichen Worten „Ich gelobe“ von Michael Glaser als Antwort auf die Verpflichtungsformel hieß Gabriele Kaiser-Bühler den frischgebackenen Ortschaftsrat im Team willkommen. Glaser rückte für Gunther Braun nach, der nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Steinen sein Ortschaftsratsmandat niederlegte. Weil Braun auch Ortsvorsteherstellvertreter war, musste dieser Posten ebenfalls neu besetzt werden. Neuer erster Stellvertreter von Gabriele Kaiser-Bühler ist Marcel Grüterich.

Prioritäten gesetzt

Im Haushalt für 2017 wurden die Prioritäten für die anstehenden Projekte gesetzt. Wie schon in der Juni-Sitzung anklang, rangiert die Erneuerung des Fußwegs beim Kindergarten ganz oben auf der Liste, angesetzt mit 8000 Euro. Mit dem Betrag von 15 000 Euro soll die Sanierung von Türe und Treppe im Rathaus in Angriff genommen werden. Für 5000 Euro ist geplant, ein neues Ortseingangsschild aufzustellen, das auch den Hinweis auf das „Bioenergiedorf“ trägt. Aufgeführt wurden zudem das neue Feuerwehrfahrzeug mit 230 000 Euro und die Kosten für das im Bau befindliche Dorfgemeinschaftshaus (DGH) mit 1 753 000 Euro.

Noch mit Fragezeichen bezüglich des Termins und der Kosten versehen waren Positionen wie die Erneuerung der Fassade des Kindergartens, die Anschlussteerung an der Abzweigung Hölzliweg/Riegelmattweg und die Sanierung der mittleren Straße „In den Bergen“. Bei der Erneuerung des Quellschachtes vom Unterdorfbrunnen wurde diskutiert, ob man diese Maßnahme nicht schon früher als 2019 angehen sollte. Der zweite Ortsvorsteherstellvertreter Dieter Trinler merkte an, dass die Gemeinde für das jetzt überfließende Wasser Gebühren zahlen müsse und auch aus diesem Grund ein früherer Zeitpunkt zu erwägen sei. Gabriele Kaiser-Bühler versprach, Rücksprache mit dem Wassermeister Axel Grether zu halten, der von einem größeren Aufwand ausgeht.

Bei der Frage nach weiteren Haushaltsposten regte Ortschaftsrätin Anja Ott an, für den Spielplatz ein neues Gesamtkonzept zu überlegen, auch vor dem Hintergrund, dass die Spielgeräte zum Teil morsch und kaputt seien.

Kontroverse Debatte

Sie veranschaulichte ihren Vorschlag mit Bildern eines möglichen Spiel- und Klettergerüstes, auch eine Wasserspielstelle sei denkbar. Die Idee wurde kontrovers diskutiert und abschließend eine Bedarfsermittlung befürwortet. Bürgermeister Gunther Braun gab zu bedenken, dass der Platz im Zusammenhang mit der Planung der Außenanlagen beim benachbarten Dorfgemeinschaftshauses zu sehen sei und die Genossenschaft „Energie aus Bürgerhand“ zudem Geld für die Einrichtung eines Spielplatzes zum Thema „Energie“ vorgesehen habe. Auch Angebote für ältere Kinder und Jugendliche könne er sich vorstellen.

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