Steinen Winden aus Steinen für Nippon

Besuch von Vertretern der Berufsfeuerwehr Tokio erhielt der Windenspezialist Rotzler diese Tage. Die Feuerwehr ließ bei der Firma zwei Unimogs mit Winden ausrüsten. Foto: Rotzler Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen. Dieser Tage besuchte eine Delegation der Berufsfeuerwehr Tokio den Windenhersteller Rotzler. Die Delegation aus Tokio besichtigte dabei die beiden Winden, die bei Rotzler in zwei Unimog-Fahrgestelle eingebaut werden. Danach werden die zwei Unimogs nach Japan verschifft. Die Berufsfeuerwehr Tokio ist laut Pressemitteilung die weltweit größte Berufsfeuerwehr. Sie hat rund 18 000 Einsatzkräfte, die in 81 Feuerwachen ihren Dienst tun. Ausgestattet mit fast 2000 Fahrzeugen, bekämpft die Berufsfeuerwehr Tokio rund 4200 Brände pro Jahr. Dazu kommen unzählige Einsätze bei Verkehrsunfällen, Krankentransporten, technischen Hilfeleistungen sowie auch Tierrettungen.

Beim Besuch der Firma Rotzler begutachtete die Delegation aus Japan die beiden Treibmatic-Bergewinden, die bei Rotzler in die mittlerweile angelieferten Unimog-Fahrgestelle eingebaut werden. Die Gäste waren begeistert von der Technik der Seilwinde und zeigten großes Interesse am Prüfstand, wo beide Winden vor den Augen der Kunden auf Herz und Nieren geprüft wurden. Beim anschließenden Betriebsrundgang beeindruckte die Besucher aus Tokio vor allem die Montage der Seilwinden sowie der Einbau der Winden in Lkw-Fahrgestelle.

Die beiden Treibmatic-Seilwinden für die Berufsfeuerwehr Tokio haben eine Zugkraft von sieben Tonnen, konstant über die Seillänge von 65 Metern.

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