Tischtennis, 2. Bundesliga Doppelpartien die Zünglein an der Waage

Michael Hundt
Kornelija Riliskyte kommt nach ihrer Verletzungspause immer besser ins Spiel. Foto: /Michael Hundt

Eine Niederlage und ein Sieg – das ist die Bilanz der Tischtennisdamen des ESV Weil an diesem Wochenende in der 2. Bundesliga.

Es war nicht der erwünschte und erhoffte Auftakt für die Tischtennisdamen des ESV Weil in die Rückrunde der zweiten Bundesliga. Beim TSV 1909 Langstadt II bezog die Mannschaft von Cheftrainer Alen Kovac am Samstagnachmittag eine 3:6-Niederlage. Um so deutlicher wurde es dann am Sonntagnachmittag in der heimischen Turnhalle der Leopoldschule. Mit 6:1 wurde der TTK Anröchte im Expresstempo in die Schranken verwiesen.

Die beiden Doppelbegegnungen in Langstadt gingen am Samstag zum Auftakt verloren. Das Weiler Duo Kornelija Riliskyte/Anastassiya Lavrova unterlag zwar erst im fünften Satz mit 7:11, doch da Ievgeniia Sozoniuk und Lea Lachenmayer klar mit 0:3 den Kürzeren zogen, waren die Weilerinnen bereits frühzeitig im Hintertreffen.

Und auch in den Einzelpartien sollte es nicht optimal für die Mannschaft aus dem Dreiländereck laufen. Einzig Sozoniuk, die für die abwesende Anne Hursey an Nummer eins spielte, gestaltete ihre beiden Einzel erfolgreich. Lachenmayer gewann wenigstens eines ihrer beiden Einzel.

Doch sowohl die noch angeschlagene Riliskyte als auch Lavrova kassierten im Einzel Niederlagen. Wobei Riliskyte im Match gegen Lorena Morsch mehr als nur Pech hatte. Sie unterlag erst im fünften Satz mit 9:11.

Als Lachenmayer dann in ihrem zweiten Spiel den vierten Satz mit 8:11 an ihre Gegnerin abgab, war die Messe in Langstadt gelesen und die Weilerinnen mussten mit einer Niederlage im Gepäck die Heimfahrt antreten. „Ohne Anna und mit einer verletzten Kornelija kann so etwas schon mal passieren“, meinte Kovac.

Wesentlich besser lief es dann am Sonntag zu Hause. Schon nach den Doppel-Partien führte der ESV Weil mit 2:0. Wie schon am Vortag hatte Kornelija Riliskyte nicht das Glück auf ihrer Seite, verlor ihr Einzel erneut im fünften Satz. Es sollte die einzige Niederlage an diesem Nachmittag bleiben. Denn im Anschluss trumpften alle Weilerinnen auf. So war denn auch ESV-Trainer nicht unzufrieden: „Kornelija spielt schmerzfrei. Das ist wichtig.“ Im zweiten Match lag sie bereits mit 2:0-Sätzen in Führung. Doch Sozoniuk ließ in ihrem Einzel nichts anbrennen, gewann gegen Thi Hong Loan Le, die Nummer eins des TTK Anröchte, klar mit 3:0. Nach zwei Stunden und fünf Minuten stand der ESV als Sieger fest.

Nun hat der ESV Weil wieder einmal Pause bis zum nächsten Spiel. Erst in vier Wochen muss der Tabellenführer der zweiten Bundesliga wieder antreten. Zeit genug für alle Akteure, zu regenerieren und auch Trainingsrückstände zu kompensieren.

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