Tischtennis, 2. Bundesliga Ohne Druck zum Meister

Michael Hundt
Lea Lachenmayer wird gegen Uentrop im vorderen Paarkreuz spielen. Foto: /Michael Hundt

Seit dem vergangenen Wochenende steht es fest: Die Damen des ESV Weil steigen wieder auf.

Seit dem Spieltag in der zweiten Tischtennis-Bundesliga am vergangenen Wochenende steht es fest: Die Damen des ESV Weil kehren nach nur einem Jahr Abstinenz wieder ins Oberhaus zurück. Nur noch die Reserve des TSV 1909 Langstadt könnte die Weilerinnen vom ersten Tabellenplatz verdrängen. Doch die Langstädterinnen sind nicht aufstiegsberechtigt, da deren erste Mannschaft bereits in der Bundesliga spielt.

Aber ESV-Trainer Alen Kovac will als Meister der zweiten Bundesliga ins Oberhaus zurückkehren. Das ist das klare Ziel für die vier ausstehenden Begegnungen – drei davon sind Heimspiele. Das erste davon steigt am Samstagnachmittag ab 15 Uhr in der Turnhalle der Leopoldschule. Gegner ist der TuS Uentrop. Beim Hinspiel in Uentrop holte die Mannschaft aus Westfalen immerhin einen Punkt. Auch für Samstag erwartet Kovac ein enges Spiel. Denn mit Anna Hursey und Kornelija Riliskyte fehlen gleich zwei der Top-Drei-Spielerinnen. Da in vielen europäischen Ländern am Wochenende die nationalen Titelkämpfe im Einzel sind, starten die beiden Sportlerinnen in ihren Heimatländern Wales und Litauen.

Ob am Samstag gleich der erste Matchball zum Gewinn der Meisterschaft genutzt wird, vermochte Kovac nicht einzuschätzen, da mit Hursey und Riliskyte gleich zwei Leistungsträgerinnen fehlen werden. Somit bekommt Jasmin Wolf in dieser Saison erstmals die Gelegenheit, auch in der ersten Mannschaft ihr Können zu zeigen. Ergänzt wird Wolf durch Ievgeniia Sozoniuk, Lea Lachenmayer und Anastassya Lavrova.

Lachenmayer wechselt in der Partie am Samstag ins vorder Paarkreuz. „Das wird auf jeden Fall auch interessant“, erklärt der ESV-Trainer.

„Das Spiel wird schwer, aber nicht unmöglich“, erklärt Kovac, der mit einer ausgeglichenen Partie rechnet. Denn Airi Avameri, die Top-Spielerin des TuS, wechselte im Laufe der Saison von Uentrop nach Böblingen. Beim Hinspiel im Oktober hatte Avameri noch zwei Punkte gegen Weil geholt.

Sollte die Meisterschaft am Samstag noch nicht unter Dach und Fach gebracht werden, gibt es in den nächsten vier Wochen noch drei Gelegenheiten.

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