Tischtennis Fusion steht im Fokus

Um die Zukunft des Tischtennissports geht es heute in Ottenau. Foto: Archiv

Ottenau - Im Mittelpunkt der heute in Ottenau stattfindenden Mitgliederversammlung des Südbadischen Tischtennisverbandes steht die Abstimmung über die Fusion der drei Verbände: Südbaden, Baden und Württemberg-Hohenzollern.

„Die Abstimmung zur Verschmelzung der drei Verbände steht im Vordergrund“, lässt Simon Goetschi, Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit, wissen. Da werden heute ab 11 Uhr die üblichen Punkte einer Mitgliederversammlung, wie Ehrungen für sportliche Erfolge, oder der Bericht des Präsidenten Horst Haferkamp und der Kassenprüfer eher zur Nebensache.

Das Projekt der Fusion mit dem Badischen Verband und dem Verband Württemberg-Hohenzollern steht seit langer Zeit im Fokus der Verantwortlichen. In insgesamt elf Arbeitskreisen wurden die teils unterschiedlichen Meinungen der drei Verbände in Einklang gebracht. Hierbei ist klar, dass mal der eine Verband, mal der andere Verband mehr mit den getroffenen Entscheidungen einverstanden ist, wie Goetschi mitteilt. Im Punkt Finanzen konnte der Ausschuss aber eine Mehrbelastung der Vereine ausschließen.

Haferkamp betont: „Das Präsidium und der Beirat des Südbadischen Tischtennisverbandes sind einstimmig der Meinung, dass wir der Verschmelzung zustimmen sollten. Natürlich haben aber die Vereine das letzte Wort.“ Für eine Entscheidung zu Tischtennis Baden-Württemberg bräuchte man nicht nur in Südbaden, sondern auch in den beiden am gleichen Tag stattfindenden Verbandstagen entsprechende Mehrheiten.

In Baden sind 80 Prozent der Vereinsstimmen, in Württemberg-Hohenzollern 75 Prozent der Delegierten-Stimmen notwendig. Zuletzt waren die Präsidiumsmitglieder des Südbadischen Verbandes bei allen sechs Bezirkstagen anwesend und informierten offen über den Prozess der Fusion. Ein vorzeitiges Ausräumen aller Bedenken und Sorgen stand dabei immer an erster Stelle, heißt es in der Pressemitteilung.

Haferkamp ferner: „Aus unserer Sicht haben wir in den vergangenen beiden Jahren alles getan, um zu verdeutlichen, dass es keine andere Möglichkeit als die Verschmelzung gibt. Ich hoffe, dass sich dies auch in der Abstimmung widerspiegeln wird.“

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