Tischtennis, Oberliga Baden-Württemberg Damen Kantersieg für die Weiler Tischtennis-Reserve

Michael Hundt
Mariia Osypenko gewinnt ihr Doppel und die beiden Einzel für den ESV Weil II. Foto: /Michael Hundt

Mit 9:1 weisen die Tischtennis-Damen des ESV Weil II den TV St. Georgen klar in die Schranken.

Sollte es für sein Gartenbauunternehmen mal nicht mehr so gut laufen, könnte Jürgen Eise durchaus als Motivator tätig werden. Denn beim Match der Weiler Tischtennisdamen gegen den TV St. Georgen hatte Eise durchaus einen gewissen Anteil.

Dass „El Capitano“, wie er gerne im Verein genannt wird, Tischtennis spielen kann, zeigt er immer wieder bei den Herren des ESV Weil. Am Sonntag stand er dann – wenngleich er offiziell kein Trainer ist – mit Rat und Tat an der Bande, gab den Weiler Damen immer wieder wertvolle Hinweise, taktische Tipps und fand auch das eine oder andere motivierende Wort. Am Ende stand dann für den ESV Weil in der Oberliga Baden-Württemberg ein mehr als verdienter 9:1-Erfolg zu Buche. Und die Damen kletterten bis auf den zweiten Rang in der Tabelle. Als Co.-Betreuer stand Daniel Manske, ebenfalls Spieler der ersten Herrenmannschaft, mit an der Bande. Manske war bereits beim letzten Spiel vor zwei Wochen als Trainer mit dabei und führte den ESV Weil II am Doppelspieltag schon da zu drei Punkten.

„Schoooo!“Immer wieder motivierte sich Mannschaftsführerin Janina Giarusso nach erfolgreichen Punktgewinnen mit diesem Ruf. „El Capitani“, wie sie in Mannschaftskreisen heißt, gewann ihre beiden Einzel nachdem sie bereits in den dritten um im ersten Einzel auch im vierten Satz mit 8:10 im Rückstand war, diese Durchgänge aber noch drehen konnte.

Überhaupt war es ein geschlossener Erfolg der gesamten Tischtennis-Equipe. „Es war einfach überragend. Nachdem unsere Nummer eins Jasmin Wolf verletzungsbedingt absagen musste, hofften wir auf das bestmöglich.“ Es war einfach der große Wunsch, die Begegnung erfolgreich zu gestalten. Dass es dann so deutlich wurde, kam für alle Beteiligten dann doch überraschend. Mit dem Sieg schoben sich die Grenzländerinnen auf den zweiten Rang in der Tabelle.

Richtig spannend machten es die Gastgeberinnen eigentlich nur im ersten Doppel, das nach fünf Sätzen an den ESV ging. Und auch Mariia Osypenko zeigte in ihrem zweiten Einzel ihr Kämpferherz, gewann nach 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2.

Doppel: Osypenko/Anzibor – Bork/Obergfell 3:2, Lilly/Giarrusso – Allgeier/Hauser 3:1. Einzel: Lilly – Obergfell 3:0, Giarrusso – Bork 3:1, Osypenko – Hauser 3:0 , Anzibor – Allgeier 3:1, Lilly – Bork 3:0, Giarrusso – Obergfell 3:1, Osypenko – Allgeier 3:2 , Anzibor – Hauser 0:3.

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