Tischtennis Titel für den ESV Weil greifbar nahe

Uli Nodler
Ievgeniia Sozoniuk spielt an Position eins. Foto: Grant Hubbs/Grant Hubbs

Damen-Zweitbundesligist ESV Weil bestreitet am Wochenende zwei Begegnungen.

Beide werden auswärts ausgetragen. Zunächst geht es am Samstag ab 18 Uhr beim TTC Langweid an die Platte. Und am Sonntag folgt dann das Spitzenmatch ab 12 Uhr beim TuS Fürstenfeldbruck.

Es ist angerichtet für das Tischtennis-Aushängeschild im heimischen Bezirk. Gelingen den Schützlingen von Trainer Alen Kovac zwei Siege, dann dürfte schon einen Monat vor Saisonende der Zweitliga-Titel und damit die direkte Rückkehr in die 1. Damen-Bundesliga komplett sein. Denn: Dann hätten die Weilerinnen bei dann fünf noch ausstehenden Partien zehn Punkte Vorsprung auf Fürstenfeldbruck und die deutlich bessere Spielbilanz. Zudem müsste Fürstenfeldbruck alle ihre noch ausstehenden Partien hoch gewinnen. Auch das ist wenig wahrscheinlich.

Doch man will beim ESV den Abend nicht vor dem Morgen loben. „Beide Spiele sind natürlich eine Herausforderung für uns. Das wird kein Zuckerschlecken gegen den aktuellen Tabellenfünften und Tabellendritten“, betont Serge Spiess, der Sportliche Leiter des ESV.

Wäre auf Weiler Seite Spitzenspielerin Anna Hursey mit von der Partie, könnte man sich in Sachen vorzeitiger Titelgewinn getrost zurücklehnen. Doch die walisische Nationalspielerin ist für ihren Verband bei der Olympia-Qualifikation dabei. So wird sie voraussichtlich nur noch die letzten drei Zweitliga-Partien der Weilerinnen bestreiten können.

Allerdings hat der ESV in der Rückrunde ohne Hursey bewiesen, dass er dennoch eine Macht ist. Verloren wurde nur beim aktuellen Tabellenzweiten Langstadt zwei, der jedoch nicht aufsteigen kann, weil die „Erste“ bereits in der 1. Bundesliga spielt. Alle anderen Partien wurden gewonnen.

Bis auf Anna Hursey ist das Weiler Team komplett, spielt also mit Ievgeniia SozoniukKornelija Riliskyte, Lea Lachenmayer und Anastassiya Lavrova.

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