Tischtennis Zwei Neuzugänge stehen beim ESV schon fest

Uli Nodler
Verabschiedet wurden nach dem letzten Spiel Izabela Lupulesku und Hana Arapovic. Doris Spiess, Michelle Poller und Trainer Alen Kovac wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Foto:  

Damen-Bundesligist ESV Weil hat am Sonntag sein letztes Saison-Match mit 4:6 verloren.

Im letzten Saisonspiel der Damen-Bundesliga wussten die Tischtennisspielerinnen des ESV Weil vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse noch einmal eine überzeugend Vorstellung abzuliefern. Dennoch reichte es nicht zum Sieg, weil der Tabellenzweite aus der oberbayrischen Stadt im Landkreis Rosenheim stark aufspielte.

Riliskyte und Lavrovadie Neuen beim ESV

Vor der Partie wurden Hana Arapovic und Izabela Lupulesku aus dem vorderen Paarkreuz verabschiedet. Beide werden den Weiler Weg in die 2. Bundesliga nicht mitgehen. Die beiden Nationalspielerinnen für Kroatien und Serbien wollen weiter erstklassig spielen. Doch Sportchef Serge Spiess hat bereits vorgesorgte. So kündigte er die Verpflichtung von zwei neuen Spielerinnen an. So werden die Litauerin Kornelja Riliskyte (20) vom thüringischen Zweitbundesligisten SV SCHOTT Jena und Anastassiya Lavrova (28) aus Kasachstan vom Drittbundesligisten Sindelfingen den ESV in der kommenden Saison verstärken. „Die Verträge sind bereits unterschrieben“, freut sich Spiess. Beide Neuzugänge leben in Deutschland.

Vielleicht geht noch etwasin Sachen Ligaverbleib

Vielleicht ist die Tür für den ESV Weil in der 1. Bundesliga aber doch nicht zugeschlagen. Denn es gibt aktuell eine Konstellation, die das möglich machen würde. In der 2. Bundesliga kämpfen nämlich Jena und der TTK Anröchte um den Titel. Beide Mannschaften weisen auf der Saison-Zielgeraden vier Minuspunkte auf. Sollte Jena, das bereits für die Erste Damen-Bundesliga gemeldet hat, am Ende Meister werden, steigt der ESV Weil in die Zweite Bundesliga ab. Schafft es Anröchte, bleibt Weil drin, weil der TTK nicht für die Erste Bundesliga gemeldet hat.

Das Match selber verlief spannend. Nach den Doppeln stand’s 1:1. Anschließend verloren Arapovic und Lupulesku im vorderen Paarkreuz ihr Einzel. Im hinteren Paarkreuz punktete nur Ievgeniia Sozoniuk. Nach der Pause gewann Arapovic ihr Einzel gegen die deutsche Spitzenspielerin Kristin Lang glatt in drei Sätzen. Doch Lupulesku verlor auch ihr zweites Einzel wie auch Scholz. So stand am Ende die knappe Niederlage.

Schon vor der Begegnung wurde Abteilungsleiterin Doris Spiess und auch Betreuerin Michele Poller für ihren großen Einsatz im Verein ausgezeichnet.

Doppel: Arapovic/Sozoniuk – Lang/Brateyko 2:3 (11:9, 9:11, 1:11, 11:8, 7:11); Lupulesku/Scholz – Pranjkovic/Tiefenbrunner 3:0 (12:10, 11:7, 11:5).

Einzel: Arapovic – Brateyko 1:3 (7:11, 11:6, 2:11, 5:11); Lupulesku – Lang 2:3 (10:12, 9:11, 11:9, 16:14, 6:11); Sozoniuk – Tiefenbrunner 3:1 (6:11, 12:10, 11:9, 11:6); Scholz – Pranjkovic 2:3 (8:11, 11:9, 11:6, 10:12, 10:12); Arapovic – Lang 3:0 (11:9, 11:8, 11:6); Lupulesku – Brateyko 7:11, 11:13, 11:4, 6:11; Sozoniuk – Pranjkovic 13:11, 12:10, 11:9; Scholz – Tiefenbrunner 2:11, 8:11, 5:11.

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