Todtnau Narren drehen Rad zurück

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Jürgen Wehrle (links) und Tobias Moser präsentierten die Abendnachrichten. Foto: zVg

„Drille s’Rädle zrück – die Welt isch doch vorruckt!“, lautet das Motto der diesjährigen Todtnauer Fasnacht, das am 11.11. mit großem Programm verkündet wurde.

Todtnau. Auch an den Todtnauer Narren sind die letzten Monate nicht spurlos vorbei gegangen. Das ist klar erkennbar an dem Motto der nächsten Fastnachtskampagne: „Drille s’ Rädle zrück - die Welt isch doch vorruckt!“.

Vorgestellt wurde das von Alfred „Kicker“ Bernauer vorgeschlagene Motto während einer Live-Übertragung der Nachrichten des „Elften Deutschen Fernsehen“ am 11.11. in der kleinen Halle. Durch die Abendnachrichten führten die zwei Moderatoren der Todtnauer Nachrichten-Zentrale Peter Schlegel (Jürgen Wehrle) und Klaus Patex (Tobias Moser).

Die Themen des Abends waren: „Todtnauer Festtage: Wie steht es um das größte Volksfest im oberen Wiesental?“ und „Die Gastronomie ist am Boden, wo trinkt man noch sein Bier?“. Auch die Energiekrise greift um sich, weshalb sich die Narren fragten, wie sicher die Versorgung sei.

Viele Ideen für die Stadt

Durch die eingespielten Interviews der Reporterin Wilma Ruhe (Carina Franz) mit bekannten Persönlichkeiten der Narrenzunft kamen Pläne zu Tage, welche leider aufgrund Corona nicht umgesetzt werden konnten. Darunter waren etwa Ideen wie eine Rutsche am Städtlifest, die von der Kirche bis zum Bierbrunnen hätte gehen sollen, um mehr Besucher anzulocken. Es gab Pläne zur Erweiterung des Fuchsbaus, die die „Münz“ betrafen und sogar Todtnauern eine FKK-Möglichkeit angeboten hätte. Eine komplett neue Geschäftsmöglichkeit hätte der Stausee an der Kandermatt gebracht. Dieser hätte die Todtnauer sicher durch die Energiekrise gebracht und mit seinem Jachthafen eine ganz neue Einnahmequelle eröffnet.

Als weiterer Programmpunkt folgte der Auftritt eines Jürgen Drews-Doubles (Albert Wehrle), der mit seiner Live-Gesangseinlage und den Tänzern überzeugte. Als Zugabe konnten die Zuschauer die Bauch-Tanzkünste des Narrenpolizei-Kommissars Reinhold Seger bewundern. Musikalisch begleitet wurde der Abend von dem Berger Duo. Aufgetreten sind die Todtnauer Zundelmacher, die Los Crachos und die Chaibeloch Lärtschi aus Schönenberg.

Die Dilldappen aus Brandenberg, die die Fasnachtseröffnung als Auftakt für ihr 55-jähriges Jubiläum ausrichteten, hatten an dem Abend gut zu tun. Die Vorfreude auf die fünfte Jahreszeit war zu spüren.

Und Zunftmeister Jürgen Franz wünschte allen in seiner Begrüßung bereits eine „glückselige und friedliche Fasnet“. Außerdem sagte er: „Wir freuen uns alle, dass wir wieder Fasnet machen können nach dieser Corona-Pause.“

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