Todtnau Vorschau auf Fasnacht noch sehr vage

Markgräfler Tagblatt
Die Todtnauer Narren hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder einen Rosenmontagsumzug geben wird. Foto: Peter Schwendele

Todtnau. Die vergangene Fasnacht war anders, und doch hat man in Todtnau gemerkt, dass Fasnacht ist, hieß es in der Generalversammlung der Narrenzunft, die kürzlich im Pfarrsaal stattfand.

Wie schon beim letzten Mal saßen wieder alle Anwesenden narrenuntypisch mit Abstand in einem gut gelüfteten Saal. Zunftmeister Jürgen Franz erklärte, dass diese Generalversammlung, ebenso wie die letzte, nicht allzu lange dauern werde. Zum einen fiel sein Tätigkeitsbericht im Vergleich zu den vergangenen nicht so umfassend aus. Zum anderen war die Vorschau auf die kommende Fastnacht noch sehr vage.

Franz bedankte sich bei allen, die im Hintergrund geholfen haben und so die etwas andere fünfte Jahreszeit in Todtnau präsentierten. Unter anderem wurde zu diversen Bilderwettbewerben aufgerufen, etwa einem Malwettbewerb für Kinder. Eine Schaufensteraktion mit ausgestellten Häs` kam sehr gut an. Genauso wie die Narrenzeitung, die dieses Jahr ein großer Hit war. Videos wurden die ganze Fasnacht über im Internet veröffentlicht. Das Beteiligung und das Interesse der Bevölkerung sei positiv und durchweg groß gewesen.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der noch nicht absehbaren Auflagen ist es zum jetzigem Zeitpunkt ungewiss, was sich nächstes Jahr organisieren lässt. Unter anderem ist unklar, ob es einen Besenbinderball in Todtnau geben wird. Und auch wenn die Einladungen für den Rosenmontagsumzug bereits versendet wurden und die Hintergrundorganisation läuft, ist noch offen, ob es 2022 einen Umzug geben wird. Kleinere Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Narrengericht, könnten hingegen vielleicht umgesetzt werden. Ein 11.11 wie in den vergangen Jahren scheint zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht realisierbar. Aber auch hier sind schon Alternativen in der Diskussion.

Zunftmeister Franz bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die geleistet Arbeit und stimmte sie auf die kommende, sicherlich nicht einfache Fasnachtssaison ein.

Maria Brender wurde für 15 Jahre Mitgliedschaft im Zunftrat geehrt. Sie ist nicht nur als Zeremonienmeisterin für den Besenbinderball zuständig, sondern hilft auch anderweitig, zum Beispiel bei der Todtnauer Narrenzeitung, mit.

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