Todtnau Welcher Ski der Richtige ist

Verena Wehrle
Beim Brettlemarkt des Skiclubs gibt es gebrauchte Skiausrüstung für Kinder und Erwachsene. Foto: zVg

Zum Brettlemarkt lädt der Skiclub Todtnau am Samstag, 12. November, ein. Gebrauchte Ski-Ausrüstung kann verkauft oder auch gekauft werden. Doch was muss man beim Kauf beachten? Hilfreiche Tipps gibt Mirco Fritz, Referent Sport-Alpin des Skiclubs Todtnau.

Von Verena Wehrle

Todtnau. „Beachten muss man, dass man heutzutage keine Pommes-Ski mehr kauft, sondern taillierte Carving-Ski, denn Pommes-Ski fährt niemand mehr“, so Mirco Fritz. Mit „Pommes-Ski“ sind die früheren klassischen geraden Alpin-Ski ohne Taillierung gemeint.

Die richtige Länge

Wichtig sei auch, dass man die richtige Länge auswählt. Ski für Jedermann sollten bis zum Kinn des Fahrers reichen. Rennläufer- und Slalom-Ski reichen ebenfalls etwa bis zum Kinn, bei Skiern für den Riesenslalom sollte man einen Ski wählen, der die Körpergröße um zehn Zentimeter übersteigt.

Die richtige Härte

Auch die Skihärte sei entscheidend. Hobbyfahrer und Cruser sollten laut Mirco Fritz eher weichere Ski wählen, sportliche Fahrer sowie Rennfahrer harte Skier, die damit auch schwerer seien als weiche in gleicher Länge. Beim Durchbiegen der Skier erkennt man, ob sie hart oder weich sind.

Die Bindungen

Wichtig ist vor allem auch, dass der Bindungseinstellbereich ausreichend für die vorgesehene Skischuhlänge ist, so Fritz. Notfalls könne dazu die Bindung im Sportfachgeschäft versetzt werden. Dort könne man die Bindung auch richtig einstellen lassen.

Der Belag

Bei gebrauchten Skiern sollten die Käufer auch den Skibelag überprüfen. Hat dieser Kratzer oder Löcher? Ist er verschlissen, könne der Belag im Sportfachgeschäft abgeschliffen werden, empfiehlt Mirco Fritz.

Der Vorteil: „Danach läuft der Ski wieder schneller, und die Kanten sind schärfer, somit haben die Skier wieder deutlich mehr Halt, der Fahrer braucht weniger Kraft und hat viel mehr Spaß am Skifahren“, so der Sport-Alpin-Experte vom Skiclub Todtnau.

Die Skischuhe

Beim Kauf von Skischuhen sei zu beachten, dass sie einfach passen, und man sollte sich im Klaren darüber sein, dass ein Skischuh eben nicht ganz so bequem ist. Im besten Fall sollte man auf Heckeinsteiger-Skischuhe verzichten und Skischuhe mit mehreren Schnallen verwenden (ganz alte Skischuhe waren oft Heckeinsteiger und ältere Skischuhe oft auch mit ein bis zwei Schnallen). Auch die Skischuh-Härte sollte man beachten, dabei sollten sportlichere Fahrer sowie Rennläufer eher einen Skischuh mit einer höheren Härte verwenden.

Der Skihelm

Wenn sie nicht beschädigt sind und gut passen, spreche nichts dagegen, auch den Skihelm gebraucht zu kaufen, so Mirco Fritz. Aufgrund der Alterung des Kunststoffes durch die UV-Strahlung ist ein Helm jedoch nicht ewig haltbar und sollte theoretisch nach rund fünf Jahren ausgetauscht werden. „Kinderhelme werden oft nur eine bis zwei Saisons getragen, da sie dann zu klein sind, daher spricht vor allem hier nichts gegen einen Gebrauchtkauf“, sagt Fritz.

Verkäufer: Zum Brettlemarkt sortiert der Verein selbst keine Artikel aus, der Markt dient als Verkaufsplattform. Das heißt, dass auch die privaten Verkäufer selbst die Preise festlegen und für die Waren verantwortlich sind. Preise werden vor dem Verkauf festgelegt und sind nicht verhandelbar.

Der Brettlemarkt findet am Samstag, 12. Oktober, im Autohaus Teichmann statt. Annahme ist von 10.30 bis 12.30 Uhr, Verkaufszeit von 13.30 bis 15.30 Uhr, Rückgabe der nicht verkauften Waren ist von 15.45 bis 16.30 Uhr.

Speisenverkauf: Während des Brettlemarkts verkaufen die Schüler des Skiclubs beim Autohaus Teichmann Würste und Getränke, der Erlös kommt dem Schülerbereich zugute.

Auch am Sonntag beim Schausonntag im Städtle gibt es einen Kuchenverkauf, dessen Erlös den Skiclub-Schülern zugute kommt.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Weihnachtsstimmung

Die Preise steigen, alles wird teurer. Sparen Sie dieses Jahr an den Weihnachtsgeschenken?

Ergebnis anzeigen
loading