Todtnauberg L(i)ebenswert spart für ein neues Großprojekt

MT
Waren zehn Jahre ein gutes Team: Fabienne Mühl und Alfred Boch. Foto: /zVg

Weitere Schauplätze zum Bergbau in Todtnauberg sollen entstehen.

Rund 60 Teilnehmer waren dabei, als der Bürgerverein L(i)ebenswertes Todtnauberg zur Hauptversammlung lud.

Das zentrale Projekt, das der Verein 2023 verwirklichte, war der Neubau des Kinderspielplatzes in der Allee, der vor allem vom Werkhof Todtnau und der Firma Baschnagel aus Grafenhausen umgesetzt wurde, informierte Schriftführer Simon Sütterlin in der Sitzung. Ende Juli 2023 konnte der runderneuerte Spielplatz schließlich feierlich eröffnet werden und bietet seither für die Kleinen eine tolle Gelegenheit, spielerisch in die Welt des mittelalterlichen Bergbaus einzutauchen.

Eine weitere Aktion im vergangenen Jahr war die Sanierung des Infopavillons am Ortseingang, teilt der Verein mit.

Ansonsten habe sich der Verein auf kleinere Instandhaltungsmaßnahmen bei den bereits bestehenden Attraktionen und Einrichtungen konzentriert.

Fokus auf Bergbau

Dieses Prinzip soll laut Vorstand auch in den kommenden Jahren verfolgt werden, denn man möchte zuvorderst das Projekt „Schauplätze Bergbau in Todtnauberg“ um weitere Stationen am Stolleneingang Schindelhalde, am Radschert, an der Erzbrust sowie am berühmten Schatzstein erweitern. Auf diese Weise möchte man einen zentralen Bestandteil der Todtnauberger Ortsgeschichte sowie -kultur für Einheimische wie Gäste wieder viel stärker aufleben lassen. Hierzu sei vor wenigen Wochen ein Förderantrag beim Biosphärengebiet Schwarzwald gestellt worden, sodass die weitere Planung im Idealfall mit 70 Prozent bezuschusst wird, informiert der Bürgerverein.

Der Bau der Schauplätze solle dann in den Jahren 2025 und 2026 durchgeführt werden und werde Kosten im unteren sechsstelligen Bereich verursachen, hieß es in der Sitzung. Für dieses Großprojekt müsse der Verein nun also sparen. Man verspreche sich in Kombination mit der Hängebrücke „Blackforestline“ einen deutlichen neuen Anreiz – insbesondere für Tagesgäste – den Ort stärker zu erkunden. Dies führe zu weiteren, positiven Kopplungseffekten, so der Verein.

Wahlen

Daniela Brender als Beisitzerin sowie die stellvertretende Vorsitzende Fabienne Mühl stellten sich nicht mehr zur Wahl. Vorsitzender Alfred Boch verabschiedete beide mit Dankesworten und Präsenten.

Während für Brender vor allem der Longhorn-Ride ein zentrales Anliegen gewesen sei, sei Mühl über zehn Jahre die kreative „rechte Hand“ von Boch gewesen.

Zahlreiche Projekte des Vereins seien dabei ihrem Ideenreichtum entsprungen, so zum Beispiel der Sinnes- und Walderlebnispfad am Horn, der Vital-Parcours unter dem Kurhaus oder auch die Weiterentwicklung des Herbstmärktlis, heißt es im Bericht.

Siggi Kunz wurde zur Stellvertreterin Bochs und Ruven Rotzinger zum Beisitzer gewählt. Simone Schubnell-Braunsberger wurde als Kassiererin bestätigt.

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