Weil am Rhein Anstrengender Prozess steht bevor

Weil am Rhei - Die Katholische Seelsorgeeinheit Weil am Rhein beging am Samstagabend ihren gemeinsamen Neujahrsempfang in der Gemeinde St. Peter und Paul. Im Gottesdienst, der dem Neujahrsempfang zuvor ging, beschrieb Pfarrer Gerd Möller die Kirchengemeinde als „bunt und nicht geschlossen“, offen auch für andere Konfessionen und Glaubensrichtungen, ein Leitbild, das auch künftig gelten solle.

Unter den Besuchern waren nicht nur Mitglieder der drei Teilgemeinden Guter Hirte, St. Maria und St. Peter und Paul, sondern auch Vertreter der umliegenden evangelischen Kirchengemeinden und der Regio-Gemeinde. Seitens der Stadt Weil am Rhein nahmen Bürgermeister Rudolf Koger und Hauptamtsleiterin Annette Huber am Empfang teil.

Sigrid Fuchs, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, blickte auf den vielfältigen Alltag in der Kirchengemeinde. Auch im Jahr 2019 werde man gemeinsam erneut Entscheidungen treffen und neue Wege einschlagen müssen. Insbesondere die von der Diözese eingeforderte Gebäudekonzeption werde ein anstrengender Prozess für alle Beteiligten sein, sowohl für jene, die aktiv daran arbeiteten, als auch für jene, die passiv beobachteten und begleiteten. „Wir werden genau hinschauen. Es gibt wirtschaftliche Aspekte zu bedenken, aber gleichzeitig gilt es, die pastorale Arbeit und die Seelsorge zu bewahren, und diese soll auch der leitende Gedanke für den Prozess sein“, meinte sie. Für die bevorstehende Zeit der Weichenstellung wünschte sie sich einen achtsamen und aufmerksamen Umgang miteinander.

Team geehrt

Eine Ehrung wurde dem bisherigen Vorstandsteam der katholischen Sozialstation Josefshaus zuteil. Durch die jüngste Entscheidung, den Verein in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung umzuwandeln, wird die Aufgabe des Vorstands künftig einem Aufsichtsrat zufallen. Anlass für die Seelsorgeeinheit, das bisherige, jahrzehntelange Engagement zu würdigen. Die Arbeit der Gruppe werde oft nicht bewusst wahrgenommen, aber im Hintergrund werde Wichtiges geleistet, sagte Tamara Reh, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderats. Geehrt wurden Hermann Flensberg, Norbert Adam, Helga Heger, Werner Schreiner, sowie Gudrun Schemel, Caritas-Geschäftsführerin im Landkreis Lörrach, Gerd Möller und Erich Schwär.

Erich Schwär, Geschäftsführer der Sozialstation, würdigte Hermann Flensberg als „wertvollen Ratgeber und Ideengeber“, der stets mit großem Einfühlungsvermögen handelte und unterstütze. Hermann Flensberg gab den Dank an seine Mitstreiter und Vorstandskollegen weite, und appellierte an die Kirchengemeinde, die Sozialstation als Träger auch weiterhin im Blick zu bewahren.

Einen maßgeblichen Anteil

In seiner Rolle als Vorstandsvorsitzender der Sozialstation habe insbesondere Hermann Flensberg einen maßgeblichen Anteil der Aufgaben übernommen, hob Pfarrer Gerd Möller hervor. Er sei durch seinen Einsatz eine „Institution“ in St. Peter und Paul, werde trotz hohen Alters nicht müde, sich zu engagieren, und sei auch im Dekanat bereits mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt worden.

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