Weil am Rhein Auf dem Trampolin geht es hoch hinaus

Anita Indri-Werner
Die jüngsten Besucher freuen sich einmal mit dem Motorrad oder den Feuerwehrauto zu fahren. Foto: Anita Indri-Werner

Autoscooter, Kettenkarussell und Zuckerwatte locken noch bis kommenden Sonntag beim Rummel auf dem Festplatz beim „Dreiländergarten“.

Es ist Frühling und traditionell findet der Rummel auf dem LGS-Parkplatz statt. Die Schausteller können sich zum Auftakt am Samstag und ebenso am Sonntag über gutes Wetter freuen. Am Ostermontag ist es kälter, zumindest aber weitestgehend trocken.

OB-Vertreter Jürgen Walliser eröffnet mit der Marktmeisterin Stephanie Droßelmeyer sowie den Eigentümern der Imbissstände und Fahrgeschäfte am Samstag das bunte Treiben. Von weitem ist schon die Musik zu hören und die bunten Fahrgeschäfte sind zu sehen. Beides soll die Besucher anziehen, vor allem aber das Angebot. „Wir freuen uns, dass wir wieder da sind“, sagt Peter Buhmann, der einen Imbissstand betreibt. Zu seinem Geschäft gehören zudem das große Trampolin, mitten auf dem Platz, verschiedene Automatenspielgeräte und die Bude mit dem Entenfischen. Als traditioneller Familienbetrieb seien derzeit alle im Einsatz. Insgesamt seien 15 Imbissstände und Fahrgeschäfte auf dem Platz, erklärt Buhmann.

Walliser, der die Grüße des Oberbürgermeisters überbringt, stellt fest: „Es ist für alle Altersgruppen etwas geboten“. Die Grenznähe zu der Schweiz und zu Frankreich trage dazu bei, dass auch Besucher aus der Grenzregion den Rummel besuchen. Dies sei gelebte Völkerverständigung, für die Grenzen kein Hindernis darstellen.

Vielseitiges Angebot

Bei einem kleinen Rundgang zeigen die Aussteller die Vielfalt des Rummel-Angebots. Es duftet nach Bratwürsten, süße Crêpes und verschiedene Schokofrüchte locken die Besucher an. Viel los war am Stand, an dem bunte Steine aus einem Sandbett gefischt werden. Sich hoch in die Lüfte wirbeln lassen, das ist auf dem Karussell oder im Fahrbetrieb daneben möglich. Mit dem Olympia Express eine rasante Berg- und Talfahrt wagen, Büchsen werfen oder eines der schwimmenden Entchen fischen, überall ist das Interesse der Besucher groß.

Vor allem Kinder fühlen sich vom Trampolin angezogen. An Seilen, gut gesichert, geht es hoch hinaus, was sichtlich Spaß macht. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Kinderkarussell: Einmal in einem Bagger sitzen, ein Feuerwehrauto lenken oder einen Lkw fahren – die Kinder dürfen träumen. Auch auf der Kindereisenbahn herrscht Betrieb.

Vierte Generation

Am Süßwarenstand der Firma Gierens aus Friedlingen stehen einige Besucher Schlange. „Wir sind jedes Jahr mit dabei, schon der Großvater war auf dem Weiler Rummel vertreten.“ In vierter Generation steht Christina Gierens im Verkaufswagen. Weil am Rhein sei für sie ein „Heimspiel“. Wie finden es die Besucher? Monika Grimmer ist mit Sohn da. „Es war meine Idee“, sagt Luca. Das Karussell findet er toll. Constanze und Achim Wach sind mit Enkelin Mia beim Rummel: „Wir finden die Kontinuität des traditionellen Weiler Rummels gut.“ Für die Vierjährige, die gerade eine Schokocrêpe probiert, ist es der erste Besuch.

Der Weiler Rummel auf dem Parkplatz des „DreiLänderGartens“, ist werktags von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag, 7. April, letztmals von 11 bis 20 Uhr offen.

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