Weil am Rhein Ausnahme von der Regel?

Ob auf allen Straßen in der Stadt Tempo 30 eingeführt werden kann, ist fraglich. Foto: sba

Weil am Rhein - Die Aussichten der Stadt Weil am Rhein, flächen­deckend auf allen Straßen in der Stadt und den Stadtteilen Tempo 30 einführen zu können, stehen nicht gut. Das hat das Regierungspräsidium der Verwaltung bereits in einem Brief mitgeteilt. Doch die Stadt lässt nicht locker und will eine Ausnahmegenehmigung.

Ob Weil am Rhein Chancen hat, eine solche Ausnahmeregelung zu bekommen, soll nun unter anderem bei einem Gespräch im Regierungspräsidium Freiburg erörtert werden. Dort werden von Weiler Seite Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Erster Bürgermeister Christoph Huber und Stadtbauamtsleiter Christian Renner unter anderem mit Claus Walther, Abteilungspräsident Straßenbau, einige Verkehrsthemen erörtern, die den Weilern unter den Nägeln brennen.

Die Bühlstraße sowie ein Teil der Hauptstraße und die Turmstraße bleiben so lange als Tempo 30-Zone ausgewiesen, bis die Dreiländergalerie fertiggestellt ist und die halbseitige Sperrung der B 3 aufgehoben werden kann. Dies hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Je nachdem, ob es sich um Autofahrer oder Anwohner handelt, gibt es Zustimmung oder Ablehnung. „Verkehrsthemen werden emotional und faktenschwach diskutiert“, sagt Huber zu den verkehrsberuhigenden Maßnahmen.

Neben Tempo 30 gibt es beim Gespräch in Freiburg noch weitere Themen. Dazu gehört zum Beispiel der Verkehrsknoten B 3/B 532 auf Höhe des Vitra-Hauses. „Der Knoten stößt an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit“, sagt Huber. Deshalb wollen die Verantwortlichen der Stadt vom zuständigen Regierungspräsidium wissen, wie es weitergeht und welche Möglichkeiten es für eine Verbesserung gibt. Auch der Zustand der Autobahnbrücke an der Heldelinger Straße und deren Erweiterungsmöglichkeiten interessiert die Verwaltungsspitze. Denn die Stadt will vom Rumänenfriedhof bis zur Alten Straße einen Fahrradweg anlegen.

Weiteres Thema wird eine Tempo-Reduzierung auf der Zollfreien Straße von derzeit 100 auf 70 Stundenkilometer sein. Denn immer wieder beschweren sich Anwohner über eine starke Lärmbelästigung.

Auch der Umbau des Schlaufenkreisels im Zusammenhang mit der Dreiländergalerie und den dadurch erwarteten Verkehrszuwachs wird die Teilnehmer der Gesprächsrunde beschäftigen, ebenso der Knoten Colmarer Straße /Autobahn.

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