Weil am Rhein Bereits 80 Prozent der Tickets sind verkauft

Saskia Scherer
Eine feste Größe im Weiler Veranstaltungskalender: das „Baden in Blut“-Festival. Foto: Jennifer Ningel

In knapp zwei Monaten werden Metal-Fans zum Festival „Baden in Blut“ in den Weiler Dreiländergarten strömen. Internationale Bands stehen an zwei Tagen auf der Bühne. Der Biergarten ist wie gewohnt ohne Eintrittskarte zugänglich.

Das Festival findet am Freitag und Samstag, 19. und 20. Juli, statt. Eine der Neuheiten in diesem Jahr: Das Gelände wird etwas größer sein, teilen die „Metal Maniacs Markgräflerland“, der veranstaltende Verein, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Außerdem gibt es zum ersten Mal eine Garderobe.

Wie in den Vorjahren treten 15 Bands an den zwei Tagen auf. Das Line-up ist international: Die Musiker stammen aus Deutschland, der Schweiz, Belgien, England, den USA, Finnland, Polen und den Niederlanden. Die Besucher können sich auf Act of Creation, Thron, Dust Bolt, Uada, Brutus, Paradise Lost, Pinghost, Firtan, Setyøursails, Mental Cruelty, God Dethroned, Black Mirrors, Hate, Insomnium und Zeal & Ardor freuen. Paradise Lost, einer der Headliner, holen damit ihren Auftritt vom vergangenen Jahr nach, als sie absagen mussten. Es sind wieder Autogrammstunden mit fast allen Bands geplant.

Bandcontest gewonnen

Die Metalcore-Band Pinghost hatte den „Blood Battle Bandcontest“ im Alten Wasserwerk in Lörrach gewonnen und sich so einen Auftritt beim Festival im Dreiländergarten erspielt. Konkurrent Skeleton Pit war in der Publikumswertung gleichauf, die Jury entschied das Rennen. Es hat Tradition beim „Baden in Blut“, dass regionale Bands auf diese Weise die Möglichkeit haben, auf der großen Bühne zu spielen.

Mit knapp 80 Prozent verkauften Tickets läuft der Vorverkauf noch besser als im vergangenen Jahr: 2023 waren Ende Mai gut 70 Prozent aller Karten bereits verkauft. „Das Festival könnte vorab ausverkauft sein“, so die Warnung der Veranstalter. Der Eintrittspreis ist minimal gestiegen: Ein Zwei-Tages-Ticket ist für 99 Euro zu haben, vergangenes Jahr kostete es 95 Euro. Auch Tickets für einen Tag sind erhältlich.

Die „Metal Maniacs Markgräflerland“ haben das Open-Air „Baden in Blut“ im Jahr 2005 als eine Gruppe von Freunden und Bekannten aus der Taufe gehoben. Damals kamen 350 Besucher, gefeiert wurde im Lörracher Grütt. Das Festival wird von dem Verein komplett organisiert. Die Veranstaltungstage stemmt dieser dann mit mehr als 100 freiwilligen Helfern, die aus ganz Deutschland anreisen und ehrenamtlich arbeiten, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kurze Wartezeiten bieten

Der kommerzielle Erfolg stehe nie an erster Stelle. „Stattdessen steht für uns die Sache im Mittelpunkt: Unseren Besuchern ein einmaliges Erlebnis zu bescheren.“ Dazu gehöre auch die Limitierung der Tickets auf 2000 Stück, damit das Festivalgelände und seine Stände nicht überlaufen sind und die Wartezeiten kurz bleiben. Beim Konzept wird auf eine Mischung aus Volksfest und Open-Air-Festival gesetzt: Alle Getränke-, Essens- und Non-Food-Stände sowie der große Biergarten sind auch ohne Eintrittskarte zugänglich. Lediglich der Zutritt zum Bühnenbereich verlangt ein Ticket. Zaungäste sind willkommen.

Der Vorkauf für das „Baden in Blut“-Festival läuft gut. Foto: Jennifer Ningel

Tickets gibt es im Internet unter www.metal-maniacs.eu/shop. Einlass ist am Freitag ab 14 Uhr und am Samstag ab 11 Uhr.

Zeitplan

Freitag:
15 Uhr: Act of Creation; 16 Uhr: Thron; 17.05 Uhr: Dust Bolt; 18.30 Uhr: Uada; 20 Uhr: Brutus; 21.40 Uhr: Paradise Lost

Samstag:
11.45 Uhr: Pinghost; 12.45 Uhr: Firtan; 13.50 Uhr: Setyøursails; 15 Uhr: Mental Cruelty; 16.25 Uhr: God Dethroned; 17.50 Uhr: Black Mirrors; 19.20 Uhr: Hate; 20.45 Uhr: Insomnium; 22.25 Uhr: Zeal & Ardor

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