Weil am Rhein Blasmusik am Yachthafen

Ein Konzert mit „Pfiff“ gab der Eisenbahner Musikverein beim Yachthafen.Foto: Norbert Sedlak Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein (nos) Der Eisenbahner Musikverein Weil am Rhein (EMV) beendete seine Zwangspause mit einem hörenswerten Platzkonzert am Yachthafen. Unter besonderen Rahmenbedingungen teilten sich Akteure und Zuhörer die Freude an der beschwingten Blasmusik gleichermaßen.

Die Eisenbahnmusiker und die vier Musikerinnen waren einhellig der Meinung, dass die Mindestabstandregelung ein erhöhtes Maß an Konzentration erforderte. Die Begeisterung, endlich wieder Musik für Publikum zu spielen, merkte man dem Orchester richtig an. Sehr motiviert machten sie sich ans Werk.

Mit ihrer neuen Erkennungsmelodie „Schwoobeblitz“, die Dirigent Michael Glünkin arrangierte, und die stark an die Grundmelodie „Auf der schwäb’sche Eisebahn“ angelehnt ist, eröffnete das Orchester mit Gastspielern verstärkt den illustren Abend. Geschickt hat Glünkin die bekannte Melodie mit Passagen von James Last sowie Polka-Bausteinen zu einer hörenswerten Zugfahrt zusammengestellt, bei der auch der Pfiff auf einer Original DB-Abfahrtspfeife nicht fehlen durfte. Die Kapelle spannte einen weiten Bogen von klassischer Blasmusik mit Märschen wie „Schwarzwaldmusikanten“ sowie mit Polkas wie „Ein halbes Jahrhundert“, „Böhmischer Traum“ oder „Wir Musikanten“ bis hin zu modernen Kompositionen, die für heitere Stimmung sorgten. Für die Krönung sorgte dann der Sonnenuntergang.

Von der Idee einen Musikabend im Yachthafen zu veranstalten war der Verein begeistert und zusammen mit Wirtin Beate Allweier wurde alles in die Wege geleitet, um ein angenehmes Ambiente zu bieten. „Dem Herz und der Seele tut es gut“, waren sich Gisela und Alfons Rüter nach der langen Zeit ohne Kulturerlebnisse sicher. Werner Dannenberger und seine Frau Roswitha Benz, die für den Blumenschmuck sorgten, genossen das Konzert auf ihrer Yacht „Lea“.

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