Weil am Rhein Bürger sollen Plätze melden, wo Krähen nisten

Die Saatkrähen sollen vergrämt werden. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein - Das Gekrächze ist nicht zu überhören, die Hinterlassenschaften sind nicht zu übersehen: In der Stadt haben sich an verschiedenen Stelle Saatkrähen niedergelassen (wir berichteten). Viele Bürger beschweren sich über den Lärm und den Schmutz, den die Tiere verursachen. Für ein Vergrämungskonzept ist nun die Mithilfe der Bürger gefragt.

Die Stadtverwaltung hat in den vergangenen Jahren in enger Abstimmung mit den Naturschutzbehörden mit verschiedenen Maßnahmen wie etwa gezielten Baumrückschnitten versucht, die Situation zu verbessern. Allerdings war der Erfolg der Aktionen meist nur von kurzer Dauer beziehungsweise es kam lediglich zu einer Verlagerung der Kolonien.

Auch die Erfahrungen anderer Städte hätten gezeigt, dass es kaum eine wirkungsvolle Handhabe gegen die Saatkrähen gibt, heißt es in einer Mitteilung. Die Stadtverwaltung bemüht sich aber weiterhin um Lösungen und die Erarbeitung eines langfristigen Vergrämungskonzepts.

Untersuchung läuft

Aktuell werden daher im Rahmen einer Untersuchung die Standorte erfasst, an denen sich Krähen in der Stadt aufhalten und vor allem nisten. Um einen Gesamtüberblick über die Aufenthalts- beziehungsweise Nistplätze zu bekommen, bittet die Stadtverwaltung um Hinweise insbesondere auf Standorte und Nistplätze im privaten Bereich. Die Plätze im öffentlichen Bereich sind der Verwaltung weitestgehend bekannt, aber auch diese können gemeldet werden.

Genaue Adressen senden

Die Standorte sollten bis Donnerstag, 15. Juli, per E-Mail an kraehen@ weil-am-rhein.de gesendet werden mit der genauen Adresse/Bezeichnung des Standorts und falls möglich einem Ausschnitt aus einem Luftbild, in dem die betroffenen Bäume gekennzeichnet sind.

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