Weil am Rhein Neue Rektorin der Rheinschule ist gut angekommen

Weiler Zeitung
Die neue Schulleiterin der Rheinschule, Christin Sigwart (Mitte), wurde bei ihrer offiziellen Amtseinführung von Schulamtsdirektorin Regina Höfler (rechts) und Hauptamtsleiterin Annette Huber willkommen geheißen. Foto: Saskia Scherer

Genau dort, wo sie sein möchte, ist Christin Sigwart, die neue Schulleiterin der Rheinschule, wie sie gestern bei ihrer offiziellen Amtseinführung sagte. Und nach vier Wochen an der Schule könne sie sagen: „Friedlingen ist überhaupt nicht so, wie es nach außen berichtet wird.“

Von Saskia Scherer

Weil am Rhein. Sie sei herzlich aufgenommen worden, auf offene Türen gestoßen und habe ein „tolles Ankommen“ erleben dürfen. „Es war sehr einfach.“ Gleichzeitig ist ihr klar: „Die zu bearbeitenden Felder sind groß. Aber das schaffen wir. Wir haben Zeit. Und wenn wir keine Zeit haben, fangen wir langsam an, denn umso schneller geht es.“

Schulamtsdirektorin Regina Höfler freute sich über den fließenden Übergang, nachdem Bernhard Nopper in den Ruhestand getreten ist. „Wir haben selten den Fall, dass es quasi eine Übergabe geben kann – und dann haben wir auch noch das Glück, eine erfahrene Schulleiterin gewonnen zu haben.“

Von Lörrach nach Weil

Sigwart hatte seit September 2014 die Lörracher Eichendorffschule geleitet. Zuvor war sie Lehrerin an der Goetheschule in Rheinfelden. Ursprünglich stammt sie aus Thüringen und hat an der Universität in Erfurt studiert. Ihren Vorbereitungsdienst absolvierte sie in Rottweil. Der Liebe wegen fand sie den Weg in die Region.

An der Goetheschule habe sich Sigwart sofort in alle Aufgaben gestürzt, wie Höfler lobend hervorhob. Am Lehrerseminar in Lörrach sammelte sie Erfahrungen in der Lehrerausbildung. „Diese Fähigkeiten sind wahnsinnig wichtig.“ Und seien ihr dann an der Eichendorffschule zugute gekommen: „Sie haben sich sieben Jahre lang intensiv eingebracht, galten auch als streitbar und trugen im positiven Sinne das Herz auf der Zunge. Bei Ihnen weiß man, woran man ist“, sagte die Schulamtsdirektorin an die neue Schulleiterin gerichtet. Für die Schule, mit der sie sich identifizierte, habe Sigwart immer gekämpft.

Als für die Nachfolge Noppers keine Bewerbung einging, wandte sich Höfler an die Lörracher Rektorin. „Zuerst haben Sie nur zugehört und geschwiegen, aber dann habe ich den Funken gespürt: Sie kann es sich vorstellen.“ Sie schätze Sigwart für ihre Offenheit für Neues, Aufgaben zu übernehmen und Visionen umzusetzen, sagte die Schulamtsdirektorin. „Die Rheinschule verdient eine gute Schulleitung und mit Ihrer Erfahrung sind Sie genau die richtige Person.“ Sicherlich gebe es neue Herausforderungen. „Aber ich weiß: Sie gehen es an.“

Herausforderung Corona

Corona habe die vergangenen eineinhalb Jahre auf den Kopf gestellt. Die wichtigste Maßgabe laute, kein Kind zu verlieren. „Den Schülern Sicherheit und Zuversicht zu geben ist eine Herkulesaufgabe.“ Es gelte, ihnen ein Stückchen Normalität wieder zu ermöglichen. „Nicht nur im Lernen, auch im Leben. Denn die Schule bleibt neben der Familie ein ganz wichtiger Lebensort für die Kinder.“

Ideen einbringen

Hauptamtsleiterin Annette Huber überbrachte für den verhinderten OB Wolfgang Dietz die Glückwünsche der Stadt als Schulträger. Die Rheinschule liege der Stadt besonders am Herzen. „Es ist ein besonderer Stadtteil.“ Huber lobte Sigwart für ihre Begeisterungsfähigkeit. „Wir werden immer ein offenes Ohr haben und versuchen, eine Lösung zu finden“, versprach sie. Es sei auch das Anliegen der Stadt, für die Kinder das Bestmögliche zu erreichen. Sigwart solle immer sagen, was sie denkt und mit ihren Ideen kommen.

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