Weil am Rhein Ein lebendiger Verein

Der Verein feiert im kommenden Jahr das 50-jährige Bestehen. Foto: Daniela Buch Foto: Weiler Zeitung

Das kommende Jahr 2017 hält für den Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde gleich zwei Schwerpunkte bereit: die 1250-Jahresfeier von Haltingen und das eigene Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des Vereins.

Weil am Rhein. Normalerweise erscheinen die „Tagebuchblätter“, eine Sammlung von Beiträgen und Abhandlungen, alle zwei Jahre. Angesichts der großen Jubiläen und der zu erwartenden Fülle an Material kann sich der Verein aber durchaus vorstellen, für das Jahr 2017 eventuell eine eigene Ausgabe herauszubringen.

Die Feierlichkeiten im Stadtteil Haltingen will der Verein aus geschichtlicher Sicht mit eigenen Aktivitäten begleiten. Dazu wurde bereits einiges an historischen Dokumenten gesammelt. Anlässlich der 1250 Jahre seit der urkundlichen Ersterwähnung Haltingens ist außerdem ein Vortrag geplant, den Heinz Krieg vom Historischen Seminar der Universität Freiburg, ein Experte auf dem Gebiet des frühen und hohen Mittelalters, am 12. Mai halten wird. „Wir möchten uns aktiv am Festgeschehen einbringen. Wir beschäftigen uns mit dem ganzen Stadtgebiet und der Region und sind als Verein auch für die ganze Stadt da“, erklärt Vorsitzender Uwe Kühl.

„Unser Verein ist lebendig“, freut er sich angesichts der steigenden Tendenz an Neumitgliedern und einem niveauvollen Programm an Vorträgen und Exkursionen, das vielfältige Interessen abdeckt. Das eigene Jubiläum wird im Oktober feierlich begangen. Weiteres wird noch bekanntgegeben. Für die Festrede, so viel sei verraten, konnte Professor Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses für Geschichte Baden-Württemberg, gewonnen werden.

Die erste Ausgabe der „Tagebuchblätter“ wurde anlässlich des zehnjährigen Bestehens herausgegeben, um die Erinnerung an das Vereinsgeschehen wach zu halten und neue Mitglieder zu werben. Der damalige Oberbürgermeister Otto Boll drückte im Vorwort seinerzeit die Hoffnung aus, dass die Veröffentlichung „mit dazu beitragen möge, recht viele Heimatfreunde zur Mitarbeit in der Heimatforschung zu gewinnen.“ Gleichzeitig sollten die Tagebuchblätter „allen Weilern in der fernen Heimat ein Gruß aus der lieben alten Heimat sein“.

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