Weil am Rhein Ein „Lichtblick“ für die Gläubigen

Weil am Rhein - Auch wenn das Weiler Straßenfest coronabedingt abgesagt werden musste, feierten die katholische und evangelische Kirchengemeinde zum herbstlichen Schuljahresbeginn einen ökumenischen Gottesdienst vor der Kirche St. Peter und Paul. Das Thema „Lichtblick“ sollte den Besuchern für den Herbst Mut und Hoffnung spenden.

Wie schon seit Pfingsten hatte die Lörracher Narrengilde mit Jörg Roßkopf den Aufbau organisiert und für die Technik, einen würdigen Altar und für die Bestuhlung gesorgt. So konnten die zahlreichen Besucher in sicherem Abstand den Gottesdienst feiern. Marlies Wiechert mit ihrem Chor „Vivace“ sowie Christian Leitherer mit Mitgliedern der Bonds Big Band, der Junior Edition und Groov´n joy wirkten beim Gottesdienst musikalisch mit. Der katholische Diakon Matthias Effner mit einigen jungen Ministranten, Pfarrerin Dagmar Jetter und Pfarrer Michael Hoffmann gestalteten diesen Gottesdienst gemeinsam.

In seiner Predigt legte Hoffmann das Jesus-Wort „Ihr seid das Licht der Welt“ aus, das in der Gegenwart den Auftrag von Kirche und Christen beschreibt, nicht um sich selbst zu kreisen, sondern den Menschen Hoffnung, Orientierung und Licht zu spenden. Das Licht helfe dann auch in der Gegenwart zur Klarheit, dass zwar Maßnahmen und Entscheidungen gegen das Virus kritisiert werden können, dass es aber eine Verweigerung und Verharmlosung von Gefahr ist, das Virus für eine Erfindung oder ein absichtliches Produkt finsterer Mächte zu halten, um die Welt zu beherrschen. „Licht der Welt“ zu sein heiße vielmehr, die Wirklichkeit in aller Klarheit zu sehen, zu der auch Unsicherheit gehöre und neue Erkenntnisse alte Überzeugungen ablösen.

Im Anschluss an den Gottesdienst erfreuten die Musiker um Christian Leitherer die Besucher noch mit einigen Melodien, die auch musikalisch den Zuhörern einen „Lichtblick“ vermittelten.

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