Weil am Rhein Etliche Euros von Europa

Auch für die Tram 8 gab es Geld von der EU. Foto: Fraune

Weil am Rhein - Europa macht sich in Weil am Rhein auch in der Stadtkasse bemerkbar, wie eine Auflistung der Stadt zeigt, die für unsere Zeitung zusammengestellt wurde.

Die „europäische territoriale Zusammenarbeit“, vor Ort besser als „Interreg“ bekannt, bringt als Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union finanzielle Mittel ins Dreiländereck. Aber auch von anderen europäischen Finanztöpfen hat Weil am Rhein zuletzt profitiert. Eine Million Euro beträgt die vorläufige Förderung für die Stadt Weil am Rhein für das Projekt Vis-á-vis, das ein Teil größerer städtebaulicher Entwicklungsprojekte ist und sich auf die ehemaligen Industrieflächen in Hüningen und Weil am Rhein erstreckt.

Ebenfalls am Dreiländereck befindet sich die Dreiläderbrücke, deren zehnjähriges Bestehen gefeiert wurde, wofür es rund 40 000 Euro als Interreg-Förderung gab, die Hälfte für Hüningen, die andere Hälfte für Weil.

Für die Planung des dortigen trinationalen Stadtteils, als Projekt „3Land“ bekannt, gab es für Weil rund 105 000 Euro, insgesamt floss eine Interreg-Förderung von 210 000 Euro.

Aus der EU-Kasse finanziert wurde zum Teil auch die Tram 8. Rund 900 000 Euro flossen nach Weil.

Die energetische Sanierung der Gemeinschaftsschule ist aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung bezuschusst worden, rund 500 000 Euro gab es.

Der grenzüberschreitende Dreilanddichterweg wurde zudem mit rund 10 000 Euro für das Gesamtprojekt bezuschusst.

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