Weil am Rhein Fische werden aus Brandweiher gerettet

Angelvereinsvorsitzender Jürgen Kniephoff Foto: Scherer Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein (mcf). Sobald es die Corona-Bestimmungen zulassen, sollen die Fische aus dem Märkter Brandweiher ins Landesgartenschau-Gelände gebracht werden, wo der Angelverein Gewässer nutzt. Das hat Ortsvorsteher Stefan Hofmann mitgeteilt, der ebenso wie weitere Aktive dem Fischesterben im schlammigen Gewässer nicht weiter zusehen will. Diesen wieder für die Fischer zu entschlammen, wäre hingegen zu teuer geworden.

Aus dem Brandweiher wurden Proben entnommen, die zeigten, dass der Schlamm kontaminiert ist und damit als belastet gilt. Dies bedeutet eine Sondermüllentsorgung. Doch das würde mit einem fast sechsstelligen Betrag zu Buche schlagen, erklärte Hofmann im Ortschaftsrat.

Daher kam dann die Überlegung auf, die Fische mit Unterstützung des Angelvereins umzusiedeln. Der Vorsitzende Jürgen Kniephoff habe bereits sein Okay gegeben. Ein fachkundiger Fischer soll nun mit dem Elektrofischen dafür sorgen, dass die Fische betäubt eingesammelt werden können und dann zum LGS-Gelände gelangen. Mit mehreren Personen werde dies in der Freizeit erfolgen, so Hofmann.

„Das Projekt Entschlammung wird nicht weiterverfolgt.“ Dies sei auch ein finanzieller Beitrag des Ortschaftsrats für den strapazierten städtischen Haushalt. Weil es daher zur Verlandung des Weihers kommt, könne auch das angrenzende Natura-2000-Gebiet profitieren.

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