Weil am Rhein Fuchsorden für Fasnachts-Urgestein

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Oberzunftmeister Dietmar Fuchs überreichte Kurt Ruser den Fuchsorden 2024. Foto: sc

Der Träger des Fuchsordens 2024 heißt Kurt Ruser. Damit ist Ruser der 29. Fuchsordensträger.

Dieser Zunftorden wird einmal im Jahr, bei der Rotsuppe im „Schwanen“, an verdiente Fasnächtler vergeben. Mit der Muttermilch habe Ruser das Fasnachtsvirus eingesogen, stellte Oberzunftmeister Dietmar Fuchs fest. Zudem sei der in Tüllingen geborene Ruser ein Beweis dafür, dass auch aus einem Lörracher doch noch etwas Rechtes werden könne.

Treffende Verse sind unvergessen

33 Jahre sei Ruser stets eine „sichere Bank“ für die Narrenzunft gewesen. Seine treffenden Verse, seine Auftritte auf der Narrenbühne und auch das Reime schreiben für eine Lörracher Schnitzelbanksängergruppe, seien unvergessen. Fuchs bezeichnete Ruser als „guten Freund, Mentor und verdienten Zunftmeister“. In seiner Dankesrede berichtete der frisch gekürte „Fuchs Ruser“ von seinem Heimatort Tüllingen, wo er als Kind die Fasnacht erleben durfte. Viel gearbeitet habe er, dennoch, an der Fasnacht habe die Großmutter herrliche Fasnachtsküchle gebacken, erinnert er sich.

Durch Zufall zum Reimeschreiben gekommen

Der Vater hätte jedes Jahr die Schiibe für das Fasnachtsfeier gefertigt. Eigentlich mehr aus Zufall sei er zum Reimeschreiben für die Schnitzelbank gekommen. Dann, durch seine Heirat nach Weil am Rhein fand er den Weg zur Narrenzunft Wiler Zipfel. Es habe ihm immer Spaß gemacht und er empfinde auch heute noch Freude am Narrenspaß, sagte Kurt Ruser. Zwar habe er sich am 11.11. von der närrischen Bühne verabschiedet, dennoch sein Dank galt seinen Kollegen von der Narrenzunft, „mit denen er viele Jahre Spielen durfte und Spaß haben konnte“.

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