Malsburg-Marzell Gäste genießen gemeinsam Gemütlichkeit

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Gute Stimmung herrschte im Hof der Tantenmühle. Foto: Ines Bode

Malsburg-Marzell (ib). Es war wohl eine der letzten Gelegenheiten, den Sonntagmittag im Freien zu verbringen: Eine ganze Schar von Besuchern nutzte die warme Oktobersonne, auch um die schicke Tracht auszuführen. Ein Bayerischer Hock fand in der Malsburger Tantenmühle statt, und die Gäste genossen die Gemütlichkeit im Hof.

Einen großen Teil zu der guten Stimmung trug die Blechfieber-Combo um ihren Chef Thommy Wengert bei. Er animierte zum Mitsingen und Mitmachen, unterstützt von seinen Kollegen, die fröhlich ihre Instrumente in der Luft schwenkten. Zu Gehör kamen amerikanischer Jazz und böhmische Polka sowie die Neue Deutsche Welle.

Eine andere Welle, nämlich Corona, sei der Grund für das noch junge Fest, schmunzelte Hausherrin Roswitha Vollbrecht-Osswald, die aus der Not eine Tugend machte. Außerdem habe sie ein Dirndl im Schrank, das endlich unter die Leute wollte, lachte sie. Gleiches galt für Großmutters schickes Erbstück, ein runder Tisch mit Drechselbeinen, der nicht vergeblich unter der Linde auf Gäste warten sollte.

Auch die fleißigen Hilfskräfte zeigten in Kandern erworbene Dirndl in Gold und Schwarz sowie fesche Lederhosen. Für eine solche hatte sich Helferin Gabi entschieden, „mir war nach Hosen“, teilt sie mit. Neben ihr zapft ein „Prachtkerl“ Bier, wie ein als Kette getragenes Lebkuchenherz wissen lässt. Fast leer ist bereits der große Topf mit der polnischen Gemüsesuppe namens „Lecz“. „Hm, lecker“, sei sie gewesen, heißt es an einem der Tische. Und während die Band das nächste „Stückle“ ankündigt, wird an der Kuchentheke ein Stückchen Linzer verlangt, ein „Stuck“, wie der Malsburger sagt.

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