Weil am Rhein (sif). „Da werden wir zwei Jahre durchhalten müssen“, sagte eine Anwohnerin zur bevorstehenden Großbaustelle „Dreiländergalerie“. Viele Fragen brannten vor allem den Anliegern unter den Nägeln, wie die angeregte Diskussion zeigte. „Ich kann nur appellieren, gemeinsam das Beste daraus zu machen. Wir reichen Ihnen die Hand“, sagte André Richter, der das Baustellenlogistikkonzept erarbeitet hat. So wird beispielsweise eine kostenfreie Hotline eingerichtet, an die sich die Bürger bei Fragen und Problemen jederzeit wenden können.

„Wann wird morgens auf der Baustelle begonnen?“ wollte beispielsweise Andreas Ott wissen, der mit seinem Hotel „Leopoldshöhe“ direkt betroffen ist. Laut Cemagg-Geschäftsführer Andreas Thielemeier ist zwischen 7 und 17 Uhr Betrieb auf der Baustelle. Schon aus wirtschaftlichen Gründen sei Wochenendarbeit nicht geplant, ergänzte Barbara Linnemann. Für die Bauarbeiter wird auf dem Lofo-Areal, das jetzt der Stadt gehört, ein Parkplatz und eine Aufenthaltsfläche eingerichtet. Einige Bürger sahen vor allem für den Verkehr in der Müllheimer Straße Probleme.