Weil am Rhein „Hirschen“ geht in neue Hände

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Im traditionsreichen Gasthaus „Hirschen“ in Haltingen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1747 zurückreicht, steht am Freitag ein Wechsel an. Foto: Siegfried Feuchter

Das Traditionsgasthaus „Hirschen“ in Haltingen steht ab 1. März unter neuer Führung.

Susi und Jürgen Engler aus Haltingen, die aktive Winzer sind, nehmen eine neue Herausforderung an und steigen in die Gastronomie ein. Sie werden ab Freitag dieser Woche das Traditionshaus, in dem einst Friedrich Nietzsche logierte, übernehmen. Svenja Marx, die nach der mehrjährigen umfassenden Sanierung des geschichtsträchtigen Hauses die Gaststätte seit 2018 aufgebaut und erfolgreich geführt hat, steigt in das familieneigene Gasthaus „Ochsen“ in Ötlingen mit ein.

Dem „Hirschen“-Eigentümer Frank Riemensperger war es wichtig, als Nachfolger engagierte Wirtsleute zu finden, die sich mit dem Traditionshaus und mit Haltingen identifizieren. Susi und Jürgen Engler, die schon lange eine enge Verbindung zum „Hirschen“ haben, in dem sie vor 25 Jahren auch heirateten, entsprechen seinem Anforderungsprofil.

Das neue Wirtspaar, das sich in den zurückliegenden Monaten intensiv auf die neue Aufgabe vorbereitet hat und auf die bisherigen Mitarbeiter in Küche und Service bauen kann, will das Gasthaus im bisherigen Markgräfler Stil weiterführen, aber auch neue Akzente setzen. So wird es beispielsweise künftig auch Themenabende geben, zudem soll der große Garten und der Gewölbekeller verstärkt mit Veranstaltungen genutzt und belebt werden. „Dabei wollen wir Vereine einbeziehen“, sagt Susi Engler. Wegen der arbeitsintensiven neuen Aufgabe sehen sich sie und ihr Mann gezwungen, ihr ehrenamtliches Engagement zuückzufahren. Während Jürgen Engler das Amt des Feuerwehr-Abteilungskommandanten bereits abgegeben hat, wird Susi Engler nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren.

Der „Hirschen“ hat jeweils abends und sonntags zusätzlich am Mittag geöffnet. Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage.

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