Weil am Rhein Konzept für Gewerbeflächen auf drei Säulen gestellt

Weil am Rhein - Themensprünge von der Digitalisierung der Unternehmen bis zum Weihnachtsmarkt in Weil haben beim Bericht der beiden WWT-Geschäftsführer Peter Blubacher und Peter Krause gezeigt, wie vielfältig das Wirtschaftsleben im Dreiländereck ist. Besonders beschäftigt die Betriebe hier auch der Fachkräftemangel, wurde während des Weiler Wirtschaftstreffens deutlich.

Gesamtkonzept für Flächen

Das Gesamtkonzept der Gewerbeflächen fußt auf drei Säulen, schilderte Krause. Die erste Säule beruht auf den zwei Verwaltungsgebäuden und dem Werkstattgebäude im Lofo-Gewerbepark. Kleinteilige Arbeitsflächen ab 15 Quadratmeter zur Miete gibt es hier. Start-Ups, Existenzgründer sowie kleine Unternehmen sind die Zielgruppe.

Bei der zweiten Säule kommen das Kesselhaus Süd und die Nordhalle mit Hallenflächen ab 150 Quadratmetern ins Spiel. Der Blick richtet sich hier auf Unternehmen aller Art und Firmen in der Entwicklungsphase. Dem Auszug der Unternehmen Memry und TFL wird damit auch begegnet.

Die Säule drei bilden die großen Flächen im Lofo-Gewerbepark. Grundstücke für produzierende Unternehmen ab 1500 Quadratmeter werden zum Kauf angeboten. Neben einer neuen Homepage soll mit Flyern sowie Info-Tafeln im Gewerbergebiet die Werbetrommel gerührt werden.

Der Fachkräftemangel

Als „Dauerthema“ bezeichnete Blubacher den Fachkräftemangel, der auch in Weil zu spüren ist. „Es ist eine der größten und bedeutendsten Herausforderungen der deutschen Wirtschaft.“ Die unmittelbare Nähe zur Schweiz verschärfe die Situation noch. „Besonders gravierend“ sei die Situation in der Hotelerie, dem Gastro-Bereich, der Pflege und im Handwerk. Die „Wirtschaftsregion Südwest“, bei der die Stadt Weil mit im Boot ist, habe es sich zur Aufgabe gemacht, gegenzusteuern, verwies Blubacher unter anderem auf die Seite sw-plus.de, eine Facebook-Präsenz und einen Imagefilm auf youtube. Es gebe einen engen und permanenten Austausch zwischen Krause und dem WSW-Geschäftsführer Alexander Maas, der ebenfalls beim Wirtschaftstreffen war.

Direkt in der Stadt wird mit der in diesem Jahr in 25. Auflage stattfindenden Ausbildungsbörse versucht, Firmen bei der Suche nach Nachwuchs ein Forum zu bieten. Die Börse sei ein erfolgreiches und wirksames Instrumentarium, so Blubacher. OB Wolfgang Dietz bezeichnete die Börse als „eine ausgezeichnete Plattform zum Austausch.“ Zudem wird teils händeringend nach qualifizierten und verlässlichen Mitarbeitern gesucht.

Die Digitalisierung

Eine weitere Herausforderung für die Zukunft ist die Digitalisierung. Blubacher: „Die digitale Transformation schreitet voran.“ Eines der zehn Digitalisierungszentren in Baden-Württemberg ist der „Digihub Südbaden“, der bei der WSW in Lörrach mit angedockt wurde. Ein Standort ist damit auch im Innocel-Gebäude in Lörrach. Ziel hier: die Digitalisierung in die Fläche bringen und die kleinen und mittelständischen Unternehmen beraten und unterstützen.

Der Weihnachtsmarkt

Einen großen Sprung von der Digitalisierung zu den Weihnachtsmärkten machte schließlich WWT-Geschäftsführer Krause. 24 Hütten seien für 70 000 Euro gekauft worden. Damit soll auch eine Zuverlässigkeit für den Weichnachtsmarkt gewährleistet werden. „Ob man einen Weihnachtsmarkt hat, ist eine relevante Fragestellung“, betonte Dietz den Wert für die Stadt.

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