Von Joachim Pinkawa

Weil am Rhein. Der regelmäßige „Stammtisch des Stadtteilvereins Friedlingen“ zum lockeren Austausch für Mitglieder und Interessierte fand am Mittwochabend trotzt Ferien- und Urlaubszeit regen Zuspruch. Rund 15 Mitglieder kamen im Kulturcafé Kesselhaus in entspannter Atmosphäre zusammen.

Vorsitzende Gabriele Moll hatte dann auch weder kritische Themen, noch neue Projekte in die Runde einzubringen. „Es läuft alles gut und ganz im Sinne der vom Verein beschlossenen Sicherung des Status Quo aller vorhandenen Projekte und Aktivitäten“, stellte sie fest. „Lediglich die Tatsache, dass es uns immer noch nicht gelungen ist, die Mitgliederzahl stabil über die magische Marke von 100 zu bringen, beschäftigt mich.“

Denn an den zwölf Euro Jahresbeitrag könne es eigentlich nicht liegen, merkte Moll an. „Der Mitgliedsbeitrag ist die wichtigste finanzielle Unterstützung für die Arbeit des Stadtteilvereins Weil am Rhein-Friedlingen, ohne ihn wäre eine kontinuierliche Vereinsarbeit fast unmöglich“, lautete das Fazit bereits bei der Mitgliederversammlung. Positiv erwähnte der zweite Vorsitzende Volker Hentschel in diesem Zusammenhang die Spende des Weiler Lions-Clubs über 1000 Euro.

Anschließend ließ man das absolut erfolgreich verlaufene „Miteinander-Fest“ im Juli Revue passieren. Neben den positiven Feststellungen zum Ablauf, Umfang und der Bedeutung des Fests als „zwanglose multikulturelle Begegnung“, wurde die atmosphärische Wirkung der harmonischen Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionsgemeinschaften allgemein sehr deutlich bemerkt. „Die Dimension, auf die das Fest mit einem Besucherrekord inzwischen angewachsen ist, ist nicht nur überragend, sondern hat auch bei der politischen Führung von Stadt, Landkreis und sogar auf Landesebene eine große Bedeutung erreicht“, beschrieb Andreas Rühle den Stellenwert unter Hinweis auf die Anwesenheit zahlreicher politisch Verantwortlicher.

„Gelebte und erlebte Vielfalt"

Einig waren sich die Stammtischgäste darüber, dass das Miteinanderfest in jeder Hinsicht „gelebte und erlebte Vielfalt“ war und organisatorisch nur einiger Feinjustierungen sowie weiterer Helfer und einiger klarerer Regelungen bedarf, damit alles auch künftig gut funktioniert. „Ich werde mit den organisatorischen Vorbereitungen für das nächste Miteinanderfest bereits zum Jahresanfang beginnen, sonst ist das nicht mehr zu stemmen“, kündigte Organisationsteam-Chef Hentschel an.

Neben den Hinweisen zu laufenden Aktionen, wie dem Ferienprogramm, und auf die begonnenen umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an der Autobahnbrücke, die den Stadtteil tangieren, kam das gemütliche Miteinander nicht zu kurz.