Weil am Rhein Lust aufs Fach Französisch machen

Am Weiler OGW war das „France Mobil“ zu Gast. Foto: Fotos: zVg

Das Schulfach Französisch hat bei Schülern oft den Ruf, schwierig und trocken zu sein. Um diesem Vorurteil entgegenzuwirken, war Sophia Huber vom „France Mobil“ am Weiler Oberrhein-Gymnasium (OGW) zu Besuch.

Weil am Rhein. Diese Einrichtung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) hat als Ziel, Kinder und Jugendliche an Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln.

So hatte auch Huber, eine Studentin aus dem südfranzösischen Toulouse, die für ein Jahr als Lektorin beim „France Mobil“ arbeitet, eine große Menge an Spielen, aktuelle frankophone Musik und viele Aktivitäten mitgebracht, die den Schülern helfen konnten, ihre Französisch-Kenntnisse zu aktivieren und ein frisches, teilweise auch überraschendes Bild des Landes Frankreich zu erhalten, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

An Fremdsprache herangeführt

Die nicht-bilinguale sechste Klasse des OGW sollte so etwa an die für sie neue Fremdsprache herangeführt und für sie motiviert werden. Gestartet wurde hier mit einem Kennenlernspiel, bei dem die Schüler alltägliche Sätze lernten, mit denen sie sich selbst beschreiben und vorstellen können. Anschließend sollten sie aus französischen Chansons leicht verständliche französische Wörter heraushören, wobei dies als Wettbewerb zwischen zwei Gruppen (mit den bezeichnenden Namen „Baguette“ und „Croissant“) organisiert wurde. Auch eine „Buchstabenalphabetstaffel“ stand mit auf dem Programm, bei der die Gruppen so schnell wie möglich das Alphabet mit französischen Wörtern füllen sollten.

Die Sechstklässler waren jedenfalls rundum zufrieden und brachten ihre Begeisterung klar zum Ausdruck. Auch aus der Sicht der begleitenden Lehrerin, Anja Röttinger, war der Besuch ein voller Erfolg, hätten die Schüler so die französische Sprache doch als etwas Lebendiges und Aktuelles erlebt, heißt es.

Auch in einer neunten Klasse war Huber aktiv. Hier lag der Schwerpunkt allerdings weniger auf dem Erlernen der Sprache, sondern mehr auf der Aktivierung von bereits vorhandenem Wissen und von dessen Anwendung im alltagssprachlichen Kontext.

Auslandsaufenthalt oder Praktika in Frankreich

Ebenso gab Huber Auskunft über die Möglichkeiten, die sich durch Französisch und eine Mobilitätserfahrung wie einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum in Frankreich ergeben. Da die neunten Klassen im kommenden Schuljahr entscheiden können, ob sie Französisch in der Kursstufe weitermachen wollen oder nicht, war auch in dieser Klassenstufe der Besuch des „France Mobil“ eine durchaus hilfreiche Aktion. Und so sind aufgrund dieser positiven Erfahrungen auch schon weitere Besuche für andere Klassenstufen am OGW geplant.

Wie genau jeder Einzelne den Workshop auch für sich bewertet – auf jeden Fall war der Besuch von außerschulischen Gästen ein wohltuendes Zeichen für etwas mehr Normalität im Schulalltag nach der langen Zeit der coronabedingten starken organisatorischen Einschränkungen des Schullebens, ist man sich am OGW einig.

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