Weil am Rhein Mehr ist nicht machbar

Ein großes Miteinanderfest im Juli, Stammtische, die Teilnahme bei der Stadtteilrunde und bei der Planung für „Juno II“, die Wiki-Treff-Aktionen an der Hardtstraße sowie Sommerferienaktionen mit Wiki und die Fahrradwerkstatt an verschiedenen Orten in Zusammenarbeit mit der Rheinschule: Der Stadtteilverein Friedlingen ist auch in diesem Jahr wieder aktiv. Doch mehr ist laut der Vorsitzenden Gabriele Moll nicht mehr machbar.

Von Marco Fraune

Weil am Rhein. „Wir sind personell massiv an unsere Grenzen gestoßen.“ Das gilt auch für das Finanzielle, verwies Moll darauf, dass nicht mehr so viel für den Verein gespendet wurde. „Das zwingt uns dazu, kleinere Brötchen zu backen.“ Größere Aktionen seien daher für dieses Jahr nicht geplant. Ziel sei aber, möglichst die 100-Mitglieder-Grenze bald zu knacken.

Der regelmäßige Stammtisch des Vereins erfreut sich jedenfalls wachsender Beliebtheit. Moll: „Die Runde wir immer größer.“ So würden diese Treffen immer größere Ereignisse.

Eine vom Stadtteilverein organisierte Müllsammelaktion gab es zuletzt hingegen nicht mehr. Einige Eltern wollten dies ihren Kindern nicht zumuten, erklärte Moll, die gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Volker Hentschel, einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf das nächste lieferte. Die größte Veranstaltung war dabei „Friedlingen früher und heute“. Bei der Ausstellung wurden viele Erinnerungen mit Neubürgern und Alteingesessenen ausgetauscht.

Neuanschaffungen des Vereins können von den Friedlingern aber ausgeliehen werden. So wurden ein neues Zelt sowie Utensilien wie einen Sandwich-Maker angeschafft. Einmal in der Woche öffnet der Stadtteilverein auch die neue „rote Kiste“ im Rheinpark, der für junge Leute ein Treffpunkt sein soll –­ Hentschel bezeichnete diesen als „ein Stück Lebensqualität“.

Ziel des Stadtteilvereins sei, die Leute zusammenzubringen. „Wir möchten, dass die Menschen, hier und sonst wo, nicht alleine sind.“

Lob vom OB und vom Landtagsabgeordneten

Beeindruckt vom bürgerschaftlichen Engagement des Stadtteilvereins zeigte sich Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. So würden die Menschen nach innen zusammengeführt und zugleich eine Stimme nach außen erhoben. „Sie haben es auf ein gutes Gleis gesetzt.“

Auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Josha Frey lobte den Einsatz des Stadtteilvereins. „Der Verein trägt maßgeblich dazu bei, dass der bunte Stadtteil zusammenwächst.“

Der Neujahrsempfang bildete den Abschluss einer ganzen Reihe ähnlicher Empfänge. „Das Beste kommt zum Schluss“, meinte Moll mit einem Augenzwinkern. Im Rahmen des geselligen Beisammenseins traten auch noch Jungen und Mädchen vom Kinderhort der Rheinschule auf. Vorgestellt wurden auch die Elternmentoren, denen ganz besonders für ihr Engagement gedankt wurde.

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