Weil am Rhein Mit viel Ideenreichtum aufgelegt

Rudolf Scheurer 2015 inmitten der Weiler Stadtführer an seiner zu Bauzeiten umstrittenen „Kreation“ beim Schulzentrum an der EgerstraßeFoto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Druckfrisch liegt der Flyer für die Stadtführungen 2021 bei der Volkshochschule zur Abholung bereit. Mit viel Ideenreichtum haben die Stadtführer ein neues Programm aufgelegt.

Weil am Rhein (mme). Unter den zehn aufgeführten Touren sind acht neu. Ergänzt wird das Programm mit zwei Führungen, die bei ihrer Premiere auf besonders gutes Echo gestoßen sind: „Auf den Spuren von Hilde Ziegler“ mit Hildegard Vierhuff-Bocks und „Kirchenbesucher und stille Zecher“ mit Siegert Kittel. Außerdem wurde der im November abgesagte Termin von Dieter Zöbelins Dokumentation „Weil am Rhein – im Wandel der Zeit“ nun auf den Sonntag, 30. Mai, 16 Uhr, im Haus der Volksbildung verschoben.

Die im vergangenen Jahr nicht stattgefundenen Themenführungen „25 Jahre Kulturzentrum Kesselhaus“ mit Tonio Paßlick, „Hörst du nicht die Glocken“ mit Susi Engler, „150 Jahre Hermann Daur“ mit Rena Hadji-Cheykh und Susi Engler, „Bagger, Schaufel – alles für die neue Mitte“ mit Monika Merstetter, „Kraftorte am Tüllinger“ mit Sylvia Kerner und „Das einstige Fischerdorf Kleinhüningen“ mit Sabine Theil werden erneut angeboten. Und die einzelnen Akteure hoffen, dass sie dieses Jahr ihr recherchiertes Wissen einem interessierten Publikum präsentieren können.

Komplett neu erarbeitet sind „Ötlingen – Ein Dorf wird zum Stadtteil“ mit Ortsvorsteher Günther Kessler und Monika Merstetter, was an die Eingemeindung vor 50 Jahren erinnern soll. Sowie „Rudolf Scheurer zum 90. Geburtstag – Ein Spaziergang als Hommage“ mit Tonio Paßlick. Dass das Deckblatt des Flyers ein Foto von Rudolf Scheurer am von ihm gestalteten „Bollen-Brunnen“ auf dem Berliner Platz zeigen kann, darüber freuen sich die Stadtführer besonders, weil 2015 im Rahmen einer Weiterbildung ein Rundgang zusammen mit dem Künstler zu einigen in der Stadt verwirklichten Kunstwerken stattfand. Dabei erhielten sie interessante Informationen aus erster Hand zu den Hintergründen der zum Teil vor mehreren Jahrzehnten erstellten Arbeiten. Als eindrückliches Beispiel ist die Eingangstür zum Rathaus zu nennen.

Gebühr überweisen

Aus rechtlichen Gründen ist es nicht mehr möglich, direkt bei der Führung die Gebühr von fünf Euro in bar zu entrichten. Es wird gebeten, sich vorab bei der VHS (Tel. 704413 oder www.vhs-weil- am-rhein.de unter dem Punkt Gesellschaft/Stadtführungen) anzumelden, worauf eine Rechnung erstellt wird. Es kann zwar noch spontan bei der Führung ein Anmeldeformular ausgefüllt werden, jedoch verzögert das den Start der Führung, heißt es von Seiten der Stadtführer.

Die am Mittwoch angekündigten Lockdown-Lockerungen sind nicht genug, um die „Kesselhausführung“ am 20. März durchführen zu können, daher wird der Termin auf den Frühherbst verschoben. Eine endgültige Entscheidung wird rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben. Wie es Ende April aussieht, wenn „50 Jahre Eingemeindung Ötlingen“ ansteht, wird derzeit rege mit Ortsvorsteher Günther Kessler beraten. Das komplette Programm befindet sich auf der Homepage der VHS oder auf www.onlinetour-weil-am-rhein.de.

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