Weil am Rhein Nach Abriss noch einiges zu klären

An den Gleisen im Austausch: Armin Schuster (v.l.), Christoph Huber und Thorsten Krenz. Foto: zVg

Weil am Rhein - Bei einem Vorort-Treffen in Weil zu Anliegen entlang der Bahn-Strecke verschafften sich in dieser Woche der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, Bundestagsabgeordneter Armin Schuster und Erster Bürgermeister Christoph Huber einen Überblick. Letzterer zeigte sich laut Pressemitteilung erfreut darüber, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bahn in den vergangenen Jahren deutlich verbessert habe. Speziell in Haltingen sei die Bahn sehr bemüht, die Anliegen der Bevölkerung zu berücksichtigen.

Ausgleichsfläche

Der Erste Bürgermeister wies den Bahn-Vertreter Krenz darauf hin, dass die Fläche zwischen Gleistrasse und Güterstraße in der Ortsmitte Haltingen ursprünglich zwar als Ausgleichsfläche für den Planfeststellungsbeschluss 9.2 geplant war, faktisch jedoch als Baustelleneinrichtung zur Verfügung stehen muss. Die Fläche wurde seit Beginn der Baumaßnahme für die Arbeiten genutzt und wird dies voraussichtlich noch bis zu ihrem Ende, so dass die Funktion als Fläche für Ausgleichsmaßnahmen hinterfragt werden könne. Die Stadt hat weiterhin Interesse an einer baulichen Entwicklung in diesem Bereich und könne das Unternehmen bei der Suche nach alternativen Ausgleichsflächen unterstützen.

Bahnhofsareal in Haltingen

In punkto Neugestaltung des Bahnhofsumfelds in der Ortsmitte Haltingen nach dem Abriss des Gebäudes gibt es noch einiges zu klären, so zum Beispiel, wie weit das Areal abzustecken ist, für das Land und Bund Teile der Kosten für die Neugestaltung übernehmen. Die Kostenübernahme in Höhe von rund einer Million Euro für das Gebiet war bereits 2011 vertraglich vereinbart worden.

Gefahrguttransporte

Ordnungsamtsleiterin Ellen Nonnenmacher nahm das Treffen zum Anlass, nochmals darauf hinzuweisen, dass die Feuerwehr bei Gefahrguteinsätzen wiederholt das Problem hat, zu erkennen, welche Transportunternehmen für die havarierte Züge verantwortlich sind und wer als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dieser zentrale Punkt wurde auch von Schuster betont, heißt es in der Mitteilung: „Die Kommunikationswege müssen geklärt werden, damit der Umgang mit Gefahrguttransporten besser verlaufen kann.“ DB-Vertreter Krenz versprach laut Mitteilung, sich innerhalb seines Unternehmens für die Klärung bei der Kommunikation stark zu machen. Huber und Nonnenmacher dankten für die Mithilfe bei der Löschwasserversorgung im Bereich der Güterbahnhofanlagen.

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