Weil am Rhein Tanzende Männer und vieles mehr

Traditionell hatte die Alti Fabriknäscht Cligge in den Pfarrsaal der Gemeinde „Guter Hirte“ zur Fasnachtseröffnung eingeladen. Mit witzigen Sketchen sowie dem in jedem Jahr von den Besuchern erwarteten Männertanz unterhielten die Bühnenakteure ihr Publikum auf das Beste.

Weil am Rhein (sc). Seit 34 Jahren ist Zunftmeister Kurt Ruser mit dabei, er trägt zu Beginn des Programms die „Fasnachtslosig“ vor. „Ich habe noch Blödsinn im Kopf wie ein 17-Jähriger“, sagte Ruser, als er nach der Bekanntmachung das Publikum mit Witzen über Schweizer und andere zum Lachen brachte.

Werner Blum, Marco und Leon Läubin, Uwe Brandscheid, Simon Meier und zum ersten Mal Serge Heinis von der Alti Fabriknäscht Cligge gaben alles. Beim Telefonat zweier Männer, in dem einer nach den Öffnungszeiten der Regina Bar fragte, zeigte sich, dass er gar nicht in die Bar wollte – vielmehr war er dort eingeschlossen worden.

Auch die Mitarbeiter des Werkhofs bekamen ihr Fett weg. Loch auf, Loch zu – auf die Frage eines Passanten, warum sie das täten, erklärten die Stadtarbeiter, derjenige, der den Baum hätte pflanzen sollen, sei heute krank.

Ob Sprachverständnis zwischen einem Ehepaar oder die Fahrt im Zug von Lörrach nach Weil am Rhein, die Bühnenspieler brachten die Pointen auf den Punkt. In den Nachrichten „Friedlingen aktuell“ erfuhren die Besucher, was nach einem Wespenstich zu tun ist oder wie das Männerkaufhaus in Lörrach funktioniert. Beim Sketch „Szenen einer Ehe“ landete das Gebiss im Wasserglas, im Krankenhaus erfuhr der Patient, dass er Hoffnung habe, die 63. Operation, nämlich seine, würde endlich gelingen, und beim Familiengespräch kam so einiges ans Tageslicht.

Dann hatten die Rebland-Fetzer aus Eimeldingen ihren Auftritt. Mit vollem Körpereinsatz brachte der Tambourmajor seine Guggenmusiker zum spielen. Bei „Cordula Grün“ sang der ganze Saal lauthals mit.

Und keine Fasnachtseröffnung ohne den beliebten Männertanz: Während die Tänzer den Saal betraten, erklang der Triumphmarsch aus Aida. Das Publikum war von der Darbietung begeistert und forderte, wie in jedem Jahr, eine Zugabe. „Es ist schön, dass so viele Cliquenmitglieder aus Weil gekommen sind“, sagte Marco Läubin. Bei Tanzmusik mit Christian Olivieri wurde die Fasnachtseröffnung in Friedlingen noch lange kräftig gefeiert.

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