Weil am Rhein Umzug in neue Büros erst im Mai

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Der Fokus richtet sich im Erweiterungsbau des Weiler Rathauses aktuell ganz auf den Innenausbau. Foto: zVg/Bähr

Weil am Rhein. Die Rathaus-Erweiterung macht gute Fortschritte, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Während sich auch nach der Vergabe des letzten großen Gewerks die Kosten innerhalb des veranschlagten Budgets bewegen, muss jedoch der Umzug aus verschiedenen Gründen erneut um etwa vier Wochen nach hinten verschoben werden.

Der Fokus richtet sich aktuell ganz auf den Innenausbau, teilt die Stadt mit. In den Büros in den Ebenen zwei und drei sind die Bodenbelagsarbeiten größtenteils abgeschlossen. Weit vorangeschritten sind die Fliesenbeläge in den Treppenhäusern und Sanitärbereichen sowie der Trockenbau und hier speziell die Deckenarbeiten. Parallel laufen die Maler-, Elektro-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten, während in der Tiefgarage die Bodenbeschichtung mitsamt den Markierungen eingebracht wurde.

Die Gebäudehülle ist dicht und an der Fassade werden nun noch die letzten fehlenden Aluverkleidungen angebracht. Auf dem Dach des fünften Obergeschosses ist die Solaranlage bereits aufgebaut. Im Bestandsbau dagegen werden bis zur Fertigstellung nur kleinere, vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Abgeschlossen ist hier der Erdaushub für das zusätzliche Fluchttreppenhaus an der Westseite.

Ende Januar/Anfang Februar wird das Gerüst um den Erweiterungsbau zurückgenommen. Dann beginnen die Arbeiten an den Außenanlagen. Das Gewerk Außenanlagen wurde im Dezember beauftragt. „99,9 Prozent aller Gewerke sind nun beauftragt“, macht der Leiter des Amts für Gebäudemanagement und Umweltschutz, Claudio Bergermann, deutlich. Aktuell liege man auch noch im Kostenrahmen. Unter den gegebenen Umständen und Unwägbarkeiten sei das eine sehr gute Nachricht. Für den Erweiterungsbau und die Brandschutzsanierung im Bestandsbau hat der Gemeinderat rund 21,8 Millionen Euro bewilligt.

Umzugstermin verschoben

Nicht ganz gehalten werden kann dagegen der angestrebte Umzugstermin Ende März. „Nachdem die Baustelle trotz erschwerter Bedingungen bis in die Ausbauphase hinein termingerecht lief, haben nun Lieferengpässe, die weiter hohe Auslastung der Firmen und pandemiebedingte Ausfälle bei den Auftragsnehmern Terminverschiebungen zur Folge“, wird Bergermann in der Mitteilung zitiert. So werde sich die Fertigstellung des Erweiterungsbaus voraussichtlich von Ende März auf Ende April verzögern. Die Umzüge in die neuen Büros sind ab Mai geplant.

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