Weil am Rhein Vorbild im Kampf gegen die Pandemie

Bereitschaftsleiter Stefan Ohm (l.) und Mitarbeiter des DRK begrüßten Armin Schuster (r.), Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Foto: sc

Weil am Rhein -  Wenn der Ortsverein Weil am Rhein-Haltingen des Deutschen Roten Kreuzes zum kostenlosen Corona-Test einlädt, nutzen dies in den vier Stunden bis zu 160 Bürger. Auch am vergangenen Samstag gab es im Haus der Volksbildung in Weil am Rhein wieder diese Möglichkeit. Mit unter den Testwilligen war der ehemalige Bundestagsabgeordnete Armin Schuster.

Seit November ist er Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Durch diese Aufgabe hat Schuster täglich mit unterschiedlichen Hilfsorganisationen wie beispielsweise dem DRK, den Samaritern oder dem Technischen Hilfswerk und der Freiwilligen Feuerwehr zu tun.

Corona-Tests für mehr Sicherheit

Er habe sich entschlossen, sich testen zu lassen, weil er viel unterwegs sei, erklärte Schuster. Er müsse das Flugzeug und die Bahn nutzen und habe ständig Kontakte zu Mitarbeitern. Zudem wolle er den Test auch zum Wohl seiner Familie machen.

Für seine Mitarbeiter und Kollegen möchte Armin Schuster ein Vorbild sein.

Kurz nach der Testung danach gefragt, wie er sich fühle, sagte Schuster: „Nicht so prickelnd.“ Der Wattestab sei gefühlt bis zu den Augen eingeführt worden. Dennoch, die große Teilnahme der Bevölkerung, die das Angebot des DRK-Ortsvereins nutze, sei die Bestätigung dafür, „dass das, was wir tun, richtig ist“. Die Menschen zeigten durch ihr vorbildliches Mitmachen, dass sie im Kampf gegen das Virus stark bleiben und sich auf diesen Kampf konzentrieren. Immerhin 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung nutzten die Gelegenheit zur Testung. Es sei eine Minderheit, die lautstark für unnötige Unruhe sorge.

Großes Lob an Hilfsorganisationen

Die Hilfsorganisationen, die sich selbst durch ihren großen Einsatz an der Basis in Gefahr bringen, verdienten ein großes Lob. Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Klaus Michael Effert, und der Bereitschaftsleiter Stefan Ohm stimmten dem zu. Dass Armin Schuster sich für das Ehrenamt stark mache, zeuge von Respekt und bringe eine Aufwertung mit sich.

Von Anfang an läuft die Testung sehr gut und die Teilnahme steigere sich mit jedem Termin, stellte Ohm fest. Am kommenden Montag würden in Eimeldingen die Grenzgänger aus Frankreich getestet. Sie benötigen in der nächsten Zeit täglich eine Bestätigung dafür, dass sie negativ getestet worden sind.

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