Weil am Rhein „Weil hat eine gute Wahl getroffen“

Daniel Hengst
Landrätin Marion Dammann gratuliert Diana Stöcker im Rathaussaal der Stadt Weil am Rhein zum Wahlsieg. Foto: Daniel Hengst

Oberbürgermeister, Bürgermeister und zahlreiche weitere Politiker kamen ins Rathaus, um Diana Stöcker zur Wahl zu gratulieren.

Die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und weitere Politiker gaben sich am Sonntagabend ein Stelldichein, um der neu gewählten Oberbürgermeisterin Diana Stöcker zu gratulieren.

Diana Stöcker berichtete von der großen Stille, die sich am Sonntag um sie herum aufgetan hätte und sie dann im Verlauf des Tages immer nervöser wurde. Foto: Daniel Hengst

Zunächst freute sich Landrätin Marion Dammann, die von Oberbürgermeister Wolfgang Dietz als erste ans Mikrofon geholt wurde, um zu gratulieren. Dammann freute sich, dass Diana Stöcker nach einem „guten und fairen Wahlkampf“ so eindeutig gewonnen habe. „Das gibt Anschub und Motivation für das Amt mit seinen vielseitigen Aufgaben“, sagte die Landrätin. Es gelte viele Aufgaben zu lösen. Sie „bringt einen großen Erfahrungsschatz dafür mit, zuletzt den als Bundestagsabgeordnete.“ Dass es ein klares Ergebnis werde, sei „spürbar“ gewesen. „Dass es so deutlich wird, das ist immer auch eine Gratwanderung in Bezug auf die Wahlbeteiligung“, sagte Marion Dammann über ihre Einschätzung des Wahlergebnisses.

„Es war ein überzeugender Wahlkampf“, sagte Jörg Lutz. Lörrachs OB ist überzeugt, dass er mit der Wahlsiegerin gut zusammenarbeiten werde, „für die Menschen in Weil am Rhein und Lörrach“ sowie für das Oberzentrum, welches beide Städte miteinander bilden. Aufgrund der Wahl war Lutz überzeugt, dass Diana Stöcker im ersten Wahlgang mehr als die erforderlichen 50 Prozent der Stimmen erreiche: „Die fast 60 Prozent halte ich für sehr gut.“

Klaus Eberhardt, Oberbürgermeister von Rheinfelden, war sich sicher, dass die Entscheidung im ersten Wahlgang fällt. „Das Ergebnis liegt über meinen Erwartungen“, bekannte der ehemalige Bürgermeister von Weil am Rhein. Alles über 55 Prozent habe er im Vorfeld als sehr gut erachtet, es sei noch besser ausgegangen. „Das Ergebnis ist die Folge des konsequenten Wahlkampfs.“ Ein Vorteil sei ihr beruflicher Werdegang als Politikerin und als Leiterin der Verwaltung im Amt als Oberbürgermeisterin von Rheinfelden geschuldet. „Diana Stöcker hat es geschafft in Rheinfelden Zeichen zu setzen. Sie hat Ziele formuliert und diese hartnäckig verfolgt und damit nicht zuletzt Führungsstärke gezeigt“, sagte Eberhardt über die frühere Bürgermeisterin von Rheinfelden.

Simone Penner, Bürgermeisterin der Stadt Kandern sagte: „Ich freue mich riesig für die neue Kollegin.“ Penner kenne Stöcker durch die Zusammenarbeit als Bundestagsabgeordnete, dabei habe diese immer die Region unterstützt. „Das Ergebnis ist gigantisch“, sagte Penner. Es erinnere sie etwas an ihre eigene Wahl, in der sie ebenfalls gegen fünf Kandidaten angetreten, es auf zwei Bewerber hinausgelaufen sei und sie mit rund 56 Prozent der Stimmen vor zwei Jahren auch noch ein ähnliches Ergebnis erzielt habe.

Rainer Stickelberger gratuliert Diana Stöcker. Foto: Daniel Hengst

„Es ist ein gutes Ergebnis“, sagte Rainer Stickelberger. Für ihn haben „Kompetenz und Erfahrung“ den Ausschlag gegeben. „Es ist eine gute Lösung für Weil am Rhein“, sagte der 72-jährige frühere Landespolitiker und Justizminister (2011 bis 2016) im ersten Kabinett von Winfried Kretschmann. Die Tendenz sei „zu erwarten“ gewesen. „Bei sechs Bewerbern kann es im ersten Wahlgang schnell auch einmal knapp werden“, erklärte Stickelberger, der Diana Stöcker nach seiner Einschätzung klar vorne gesehen hätte.

Ziemlich sicher über den Erfolg „im ersten Wahlgang“ war sich ebenso Daniela Meier. „Ich freue mich sehr für sie“, sagte die scheidende Bürgermeisterin von Rümmingen. „Es ist schade, dass ich ausgerechnet jetzt in den Ruhestand gehe“, erklärte Meier, sie hätte gerne noch mit ihr zusammengearbeitet. „Mit diesem Ergebnis geht Diana Stöcker gestärkt ihren Aufgaben entgegen.“ Es sei ein fairer Wahlkampf gewesen, meinte Daniela Meier: „Weil am Rhein hat eine sehr gute Wahl getroffen.

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