Wiesental Südtirol trifft Schwarzwald

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Auch Schopfheim lag auf der Strecke der Radsportfreunde Kleines Wiesental und ihren Besuchern aus Südtirol. Foto: zVg/Radsportfreunde Kleines Wiesental

Angehörige des „Alpenvereins Südtirol–Sektion Ahrntal“ haben das Wiesental besucht, um es mit dem Fahrrad und zu Fuß näher kennenzulernen.

Jahrelange persönliche Kontakte eines Tegernauer Musikers waren verantwortlich für den Besuch von fast 50 Südtirolern im Großen und Kleinen Wiesental, teilen die Radsportfreunde Kleines Wiesental mit.

Die Radsportfreunde haben gemeinsam mit den beiden Hauptverantwortlichen des Schwarzwaldvereins, Ortsgruppe Kleines Wiesental, Heinz und Brigitte Gsellinger, die Südtiroler bei ihrem Besuch mit „tatkräftiger Hilfe“ unterstützt, heißt es in der Mitteilung des Vereins.

Für drei Tage seien sorgfältig sowohl schöne E-Bike-Strecken, als auch Wanderrouten ausgewählt, zuvor abgefahren und den Gästen vorgestellt worden. Dem Verein sei es gelungen, die große Gruppe der Südtiroler im Gasthaus Krone in Wiechs unterzubringen.

Zunächst zum Feldberg

Der Start der Bike- und Wandertage war laut den Radsportfreunden an Tag eins auf dem Schauinsland. Während die Wandertruppe bis zum Feldberg die herrliche Landschaft genießen durfte und später noch der Hängebrücke in Todtnauberg einen Besuch abstattete, ging es für die knapp 40 E-Biker zum Feldberg, zum Herzogenhorn, zum Gisiboden, nach Geschwend und über den Todtnauerliweg nach Wiechs.

Durchs Kleine Wiesental

Der zweite Tag führte beide Gruppen dann ins Kleine Wiesental, berichtet der Verein weiter. Die Wanderer gingen über den Köhlgarten zur Kälbelescheuer, wo man mit den E-Bikern gemeinsam ein Mittagessen einnahm. Diese wiederum fuhren von Wiechs aus nach Hausen, Gresgen und am Fröhnder Windrad vorbei nach Neuenweg und ebenfalls zur Kälbelescheuer.

Auch der Nonnenmattweiher sei im weiteren Verlauf „natürlich auch noch bestaunt“ worden, bevor es in der Sennhütte in Schwand unter anderem Kaffee und Kuchen gab, so die Radsportfreunde in ihrer Mitteilung.

Mit einem extra angemieteten Kleinbus wurden die Wanderfreunde laut Verein dann zurück nach Wiechs gebracht. Die Biker hätten dabei kurz die Landstraße zwischen Tegernau und Wieslet genutzt – und aufgrund der großen Anzahl von fast 40 Radlern „sicherlich für Verwunderung gesorgt“.

Hotzenwald als Ziel

Am dritten Tag war der Hotzenwald rund um Bergalingen das gemeinsame Ziel, heißt es in der Mitteilung. Die Wanderer wurden mit dem Kleinbus hochgefahren und wanderten „auf wunderschönen Wegen“ zum Mittagstreffpunkt auf dem Flugplatz in Hütten.

Die Biker fuhren laut den Radsportfreunden hingegen über Wehr, Öflingen, Günnenbach bis Jungholz und weiter nach Hütten. Anschließend führte die Radstrecke über Attorf hinunter ins Wehratal und zum Eichener See – deren Besonderheit für Staunen bei den Südtirolern gesorgt habe. Kurz darauf hätten sich beide Gruppen dann wieder an ihrem Hotel in Wiechs getroffen.

Krönender Abschluss

Einen „krönenden Abschluss“ habe es schließlich am Abend des dritten Tages mit einem „echten Südtiroler Abend mit handgemachter Musik, Gesang und Tanz“ gegeben.

Laut Verein zeigten sich die beiden Verantwortlichen des Alpenvereins, Hubert Niederkofler und Hans Willeit, sowie seine Rad- und Wandergruppe, überwältigt von der Schönheit der Gegend. „Fast überschwänglich“ bedankten sie sich für die ausgezeichnete Vorbereitung, Durchführung und Begleitung, heißt es in der Mitteilung. Die Radsportfreunde und der Schwarzwaldverein Kleines Wiesental hätten „mit Sicherheit beste Werbung für unserer Region“ gemacht.

Die Zusage für einen Gegenbesuch in Südtirol sei noch am gleichen Abend eingeholt worden.

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