^ Zell/Häg-Ehrsberg/Hausen: Mehrfache Lebensretter geehrt - Zell im Wiesental - Verlagshaus Jaumann

Zell/Häg-Ehrsberg/Hausen Mehrfache Lebensretter geehrt

Christoph Schennen
Die geehrten Blutspender mit Vertretern des DRK und Bürgermeistern (von links): Catharina Kaiser, Matthias Uihlein, Lukas Liptak, Johannes Thoma (alle DRK), Ulrich Schaffrina, Klaus Berger, Susanne Echle, Beate Riemer-Thoma, Petra Rümmele, Marco Steen, Klaus Wetzel, Tanja Wiezel, Eva Frank, Artur Frank, Philipp Lotter (Bürgermeister Hausen), Dirk Philipp (Bürgermeister Häg-Ehrsberg) und Peter Palme (Bürgermeister Zell). Foto: Christoph Schennen

Das DRK und drei Wiesenntäler Bürgermeister haben mehrmalige Blutspender geehrt. Der DRK-Ortsverbandsvorsitzende Johannes Thoma erklärte, was mit dem dringend benötigten Blut nach der Spende passiert.

Johannes Thoma, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Zell im Wiesental, die DRK-Bereitschaftsleiter Catharina Kaiser und Matthias Uihlein sowie Zells Bürgermeister Peter Palme, Hausens Bürgermeister Philipp Lotter und Häg-Ehrsbergs Bürgermeister Dirk Philipp haben am Mittwoch im Zeller Forum Blutspender geehrt. Zum Gebiet des DRK Ortsverbands Zell im Wiesental gehören auch Hausen und Häg-Ehrsberg.

Peter Palme sagte in Richtung der Blutspender: „Es ist mir eine große Freude und Ehre sie für ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Mitmenschen zu ehren.“

Respekt und Anerkennung

Dirk Philipp lobte die Arbeit des DRK und die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. „Blutspenden sind wichtig für Leute, die auf Blut angewiesen sind.“ Philipp Lotter zollte den Ausgezeichneten „Respekt und Anerkennung“. „Sie retten Leben mit ihrem Blut. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Johannes Thoma schilderte den Weg der wichtigen Körperflüssigkeit, nachdem sie aus dem Körper des Spenders entnommen wurde. Die Blutbeutel werden nach Frankfurt transportiert, wo das Blut in einem Labor durch eine Zentrifuge in seine flüssigen und feste Bestandteile getrennt wird. Der Blutspendedienst erhält dadurch rote Blutkörperchen (Erythrozyten), Blutplasma und Blutplättchen (Thrombozyten).

„Das Plasma ist zwei Jahre, die Erythrozyten sind 42 Tage und die Thrombozyten sogar nur vier Tage haltbar“, erzählte Thoma. Das Blut werde stets auf verschiedene Infektionskrankheiten untersucht. Damit ein Arzt den Spender schnell erreichen kann, falls eine Krankheit gefunden wird, müsse dieser immer seine Telefonnummer angeben.

Keine Altersgrenze mehr

Thoma warb dafür Blut zu spenden. Er wies darauf hin, dass es inzwischen keine Altersgrenze mehr nach oben für Blutspender gibt. „Derzeit besteht dringender Blutbedarf. Jeden Tag werden in Deutschland über 15 000 Blutspenden für die medizinischen Versorgung benötigt“, betonte Thoma.

Ausgezeichnet wurden:

Lukas Liptak (zehn Blutspenden)

Susanne Echle, Marco Steen, Tanja Wiezel, Stephanie Weinstein, Eva Frank (alle 25 Blutspenden)

Beate Riemer-Thoma (50 Blutspenden)

Klaus Berger, Artur Frank, Ulrich Schaffrina und Klaus Wetzel (alle 75 Blutspenden)

In Abwesenheit wurden geehrt:

Gerald Nill, Mike Waßmer, Martin Dietsche, Patrick Lenz (alle zehn Blutspenden)

Heidrun Gustmann (75 Blutspenden)

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