Zell im Wiesental 40 Jahre bei der Stadt Zell tätig

Zell (ue). Gleich zwei vierzigjährige Dienstjubiläen bei der Stadt Zell sind nach den Worten von Bürgermeister Rudolf Rümmele eher die Ausnahme, dafür sind sie ein umso bedeutenderes Ereignis. Die beiden Jubilarinnen Gabi Rümmele und Eva Jost starteten ihre Verwaltungsausbildung - damals noch im alten Zeller Rathaus - im August 1975.

In den zurückliegenden 40 Berufsjahren hatte Eva Jost es ausschließlich mit Geld und Finanzen zu tun. Gabi Rümmele indes war bis zur Schließung der Wiesentalklinik nahezu drei Jahrzehnte lang in der Zeller Krankenhausverwaltung beschäftigt. Heute ist sie im Bürgerbüro der Stadt Zell tätig.

Beide Jubilarinnen, so lobte Bürgermeister Rudolf Rümmele deren erfolgreichen beruflichen Einsatz, engagieren sich in vorbildlicher Weise für die Stadt und ihre Bürger.

Und noch eines verbindet die kürzlich Geehrten. Während ihrer beruflichen Laufbahn haben sie ein bewegtes Stück Zeller Rathausgeschichte miterlebt. Eva Jost ist in den zurückliegenden 40 Jahren drei Mal mit dem Rechnungsamt umgezogen. Vom alten Rathaus ging es für sie zunächst ins Schappe-Gebäude in der Schönauerstraße, von dort für längere Zeit ins Übergangs-Rathaus auf dem einstigen Webi-Areal und später mit dem Bezug des neuen Gebäudes in die Constanze-Weber-Gasse.

Für ihre langjährigen Verdienste überreichte Bürgermeister Rümmele den Jubilarinnen die Urkunden der Stadt Zell. Gleichzeitig erhielten sie vom Land Baden-Württemberg je eine Ehren-Urkunde überreicht. Im Namen der Kolleginnen gratulierte Silke Mutterer zum Dienstjubiläum. Zu den Gratulanten zählten auch die Bereichs- und Abteilungsleiter der Stadt sowie der Vertreter des Personalrates und Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Kaiser.

Zell-Adelsberg (ue). Neue Ideen sollen künftig frischen Schwung in die Turniere am Schänzle bringen. Adelsbergs Oberschützenmeister Paul Berger kündigte an, dass das 40. Schänzle-Grümpelturnier im kommenden Jahr mit einigen Neuerungen rundum aufgepeppt wird. Damit soll die Attraktivität der Spiele auf einem der schönsten Plätze im Zeller Bergland deutlich gesteigert werden.

Denn nach und nach hat das Interesse der teilnehmenden Teams zum Leidwesen der Veranstalter in jüngster Zeit etwas nachgelassen. So waren zu dem Turnier am vergangenen Wochenende lediglich sechs Mannschaften, vier Herren- sowie zwei Damen-Teams, erschienen.

Um dem Ganzen mehr Spannung zu geben, entschieden sich die Veranstalter anstelle der sonst üblichen Ausscheidungsspiele für ein Penalty-Schießen. Jeweils drei Spielerinnen oder Spieler aus jedem Team versuchten dabei – ähnlich wie beim Elfmeterschießen – den Ball ins gegnerische Tor zu bringen. Bei einem Unentschieden hätte man für das Weiterkommen das „Best Looser-Verfahren“ oder einen „Los-Entscheid“ angewendet.

In den Finalbegegnungen schafften die Damen des Teams „Namenlose Qualität“ aus dem Kleinen Wiesental gegen die „Pink-Ladys“ aus Adelsberg den Sieg.

Im Endspiel der Herren lagen die Rümmelisbühlbolzer aus Gresgen nach einem spannenden Match gegen die Jugendgruppe aus Adelsberg mit 1: 0 vorn. Beide Teams gaben bei der Begegnung, bei der es um den begehrten „Schänzle-Pokal“ ging, ihr Bestes.

Eröffnet wurde das Schänzle-Turnier am Sonntagvormittag mit einem gut besuchten Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Franz Leppert aus Zell. Eine Super-Stimmung, so Markus Sturm, herrschte Samstagnacht bei der fetzigen Musik-Party mit DJ „Gerda“ aus Gresgen. Wer nicht dabei war, hat laut Markus Sturm etwas verpasst.

Und auch darauf sind die Veranstalter, wie Paul Berger erklärte, stolz: Die Sportstätte am Schänzle ist mittlerweile komplett an die Versorgungsnetze angeschlossen. Neben der Frischwasserversorgung gibt es dort auch elektrisches Licht. Ebenso verfügt der Platz inzwischen über eine eigene Abwasserentsorgung.

Häg-Ehrsberg (khr). Zum 16. Fischerfest lädt der Angelsportverein Häg-Ehrsberg von Samstag, 8. August, bis Montag, 10. August, rund um die Fischweiher bei der Fischerhütte in Altenstein ein.

Am Samstag beginnt das Fest um 17 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist für Live-Musik gesorgt. Eine reichhaltige Tombola wartet auf ihre Gewinner und für Speis und Trank wird gesorgt. Am Montag findet ab 17 Uhr zum Abschluss ein Handwerkerhock statt. Besucher des Fests sollten ihre Autos im Dorf Altenstein stehen lassen, da bei der Weiheranlage keine Parkmöglichkeit besteht. Für Beschilderung ist gesorgt.

Die Mitglieder des Vereins hatten in den vergangenen Wochen zahlreiche Arbeitseinsätze bis in die Nachtstunden zu erledigen, um das Gelände in Ordnung zu bringen. Auch muss noch der kleine Weiher wegen eines Lochs im Herbst renoviert werden und die Wasserleitung soll auch noch verlegt werden. Der Verein, der von Brigitte Kopp geführt wird, besteht aus einer Handvoll Aktivmitgliedern.

Am 15. April 1995 wurde der Angelsportverein von Robert Schneider, Robert Kiefer, Dieter Porbadnik, Karl Bernauer, Markus Wiezel, Harry Treiber, Egon Schmidt und Luciano Patuto gegründet. Von Juni bis November wurde an einer vorhandenen Schafhütte Umbaumaßnahmen vorgenommen und sodann bekam man seitens des Gemeinderats grünes Licht für den Bau von zwei Fischweihern. Doch erst Ende 1999 war es soweit und die Weiheranlage war fertiggestellt, was viel Schweiß und Ausdauer gekostet hatte.

Seit dieser Zeit wurden immer an Ostern geräucherte Forellen in der Gemeinde verkauft. Auch fanden bis heuer 15 Fischerfeste statt, die nicht immer gut besucht, aber für den kleinen Verein stets ein Gewinn waren. Auch andere Arbeitseinsätze in der Hütte und um die Weiheranlage fanden statt sowie zahlreiche Ausflüge zu befreundeten Fischervereinen.

Im Winter ist es wegen des Schnees immer wieder ein Erlebnis, zwecks des Fütterns bis zu den Weihern zu gelangen. Viele Anschaffungen mussten getätigt werden, die den Verein finanziell ins Wanken brachten. Seit dem letzten Jahr wurden auch zahlreiche Forellen aus den Weihern gestohlen. Der Verein wird dies in Zukunft sofort zur Anzeige bringen.

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