Zell im Wiesental Brusttee für den Fasnachtsregenten

Ausgelassene närrische Stimmung herrschte beim Kappenabend in Riedichen. Foto: M. Rümmele Foto: Markgräfler Tagblatt

Zell-Redichen (mrue). Vögtin Nicole Seeberger war hoch erfreut, dass sie beim Kappenabend der Bergvogtei Riedichen das Programm vor vollem Haus eröffnen durfte. Peter Kiefer berichtete als Dorfreporter einiges über das Geschehen im Dorf und hatte dabei die Lacher auf seiner Seite. Mit einem stimmungsvollen Clowntanz glänzte danach der Narresome der Vogtei. Eine dreiköpfige Affenbande hatte ebenfalls einiges zu berichten, etwa über die Pfeifgeräusche am Bahnübergang in der Liebeck in Zell.

Weiter ging es mit Peter Kiefer und Florian Rümmele, die als menschliche Samen auftraten und danach feststellten, dass sie ja eigentlich „Narresome“ sind.

Über den Lauch ließ sich das „junge Gemüse“ vom Narresome aus. Es folgte eine Tanzeinlage der Damenriege nach dem Lied „Cordula Grün“.

Unter den Klängen des Zeller Narrenmarsches marschierte dann Hürus „Christoph, de ZM vom Adelsberg“ mit Gefolge in den Saal ein. Der Regent hatte für die Bergvogtei eine Seite Speck und eine Flasche mit flüssigem Inhalt aus eigener Herstellung dabei. Damit ihm seine Stimme auch noch nach Fasnacht erhalten bleibt, musste er in Querlage, gehalten von drei Männern, Brusttee trinken; eine Aufgabe, die er unter rauschendem Beifall löste.

Danach ging es weiter im Programm, das musikalisch von der Band „Caprice“ begleitet wurde.

Zwei „Maidli“ vom Narresome sprachen in einem kurzen Sketch über den Vergleich zwischen Stadt und Land. Ein Postbote betrat die Halle und verteilte Post im ganzen Saal. Auf der Bühne wurde er von Lothar Baumgartner begrüßt, der ein Lied über den Postboten Behringer vortrug.

Lucas Gersbacher war als Postbote gekommen, und als dann noch Postbote Behringer selbst auf die Bühne kam, bebte die Halle und rauschender Beifall war der Lohn für diesen Beitrag.

Lothar Baumgartner blickte sodann auf einen seiner Beiträge vor über 20 Jahren zurück. Andy Berger hatte als Gepard danach nochmals die Lacher auf seiner Seite.

Zum Abschlusslied kamen anschließend alle Akteure nochmals auf der Bühne zusammen und blickten auf einen gelungenen Kappenabend zurück, nachdem auch die Zeller Schrätteli als „Wildsaumusik“ ihren Auftritt hatten. Zu den Klängen von „Caprice“ durfte danach noch das Tanzbein geschwungen werden.

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