Efringen-Kirchen Hutti kümmert sich um Jugendschutz und Soziales

pd
Lena Ammermüller (von links), Maximilian Brändlin, Marco Wenk, Jonas Lauber, Marek Höferlin, Marvin Frey-Friebolin, Jan Weber und Verena Eyhorn sind die Gründungsmitglieder des Vereins Hutti, der jetzt aus der Taufe gehoben wurde. Foto: Lena Ammermüller

Ein neuer Verein hat sich auf dem Sportplatz gegründet. Ziel ist es, als eigenständiger Verein den FC Huttingen zu unterstützen.

Bei der Gründungsversammlung am Mittwoch wurde beschlossen, dass der Verein „Hutti“ heißen wird. Er solle den FC Huttingen hauptsächlich im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes sowie bei weiteren sozialen Projekten unterstützen, heißt es in einer Mitteilung.

Bereits seit drei Jahren engagiere sich der FC Huttingen für den Kinder- und Jugendschutz. Dafür hat dieser ein eigens ein Konzept und das Maskottchen „Hutti“ entwickelt. Da sich der neue Verein für diese Themen stark macht, ist die Namensgebung lediglich eine logische Folge.

Kinder und Jugendliche spielen im Vereinsleben eine zentrale Rolle – daher ist es für den FC Huttingen selbstverständlich, den Schutz und das Wohl dieser Zielgruppe verstärkt zu beleuchten. Für dieses Engagement wurde der Verein unterdessen sogar mit dem Kinderschutzsiegel des Landkreises Lörrach ausgezeichnet.

Vorstand gewählt

Marco Wenk und Lena Ammermüller, die beiden Kinder- und Jugendschutzbeauftragten des FC Huttingen, gehören gemeinsam mit Marek Höferlin, der im Hauptverein das Amt des Jugendleiters innehat, zu den Initiatoren des neuen Vereins und wurden bei der Gründungsversammlung einstimmig in den Vorstand gewählt. Jan Weber wird sie als Schatzmeister unterstützen.

Engagieren für Kinder ohne Vereinszugehörigkeit

„Unter dem Motto: Stark machen für den Kinderschutz, wollen wir gemeinsam etwas Sinnvolles auf die Beine stellen. Wir wollen das Thema Kinder- und Jugendschutz sowie die Präventionsarbeit vorantreiben und für unsere Kids im Verein einstehen“, erläutert Marco Wenk, der künftig als Vorsitzender des Hutti-Vereins fungieren wird. „Gewalt jeder Art, Diskriminierung und Ausgrenzung haben beim FC Huttingen keinen Platz – das wollen wir vor allem unseren Jugendspielern bereits von Anfang an mit auf den Weg geben.“

Organisation des Projekts Bolzplatz

Der neu gegründete Verein Hutti wird künftig die Organisation des Projekts Bolzplatz übernehmen, bei dem alle Kinder, auch die, die keine Vereinsmitglieder sind, ungeachtet ihrer sozialen, ethnischen oder religiösen Herkunft teilnehmen dürfen, heißt es. Außerdem werde er Informationsmaterialien sowie Veranstaltungen organisieren, die das Thema Kinder- und Jugendschutz in Sportvereinen behandeln. Hutti werde darüber hinaus die Priorität der Kinder- und Jugendentwicklung im Hauptverein sicherstellen sowie die Präventionsarbeit für die eigenen Jugendtrainer übernehmen.

Auch weitere soziale Aktionen des FC Huttingen sollen über den neu gegründeten Verein abgewickelt werden. Dazu zählen beispielsweise die Kooperation mit dem Seniorenzentrum Efringen-Kirchen oder andere Veranstaltungen, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

Das nächste Projekt, ist die Veranstaltung „Starke Kids im Sport“, die am Freitag, 6. Juni, von 16 bis 18 Uhr in der Huttinger Festhalle stattfinden wird. Das interaktive Präventionstheater für Kinder ab sechs Jahren und deren Eltern vermittelt mit Leichtigkeit, Witz und Charme, Mut machende Inhalte zum Thema Gefühle, Berührungen und Hilfe holen und thematisiert den Umgang mit Grenzverletzungen im Sport, heißt es.

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