Efringen-Kirchen In der Mensa wird täglich frisch gekocht

Daniel Hengst
Im Schulzentrum Efringen-Kirchen wird das Essen weiterhin vor Ort zubereitet. Foto: Daniel Hengst

Der Gemeinderat lehnt eine Veränderung des Angebots im Schulzentrum Efringen-Kirchen und der Außenstelle in Istein ab. Dafür wird in Kauf genommen, dass jedes Essen mit 22,90 Euro bezuschusst wird.

Essen, das täglich aus frischen Zutaten hergestellt wird und dies individuell von einem eigenen Team: Dafür entschied sich der Gemeinderat mit zwölf Stimmen sowie zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Damit bleibt es bei der bisherigen Lösung. Das Küchenteam im Schulzentrum Efringen-Kirchen kocht für seine Schüler und die in der Außenstelle in Istein täglich frisch.

Die Verwaltung hatte mehrere Vorschläge ausgearbeitet, um Kosten zu sparen. Von den 522 Schülern essen durchschnittlich 50 Kinder pro Tag in der Mensa. Dabei schwanken die Zahlen zwischen 25 und 75 Essen pro Tag. Insgesamt wurden im Jahr 2022 rund 7700 Essen und im Jahr 2023 etwa 7390 Essen verkauft. Im Schulzentrum und der Außenstelle wird das Angebot in etwa je zur Hälfte wahrgenommen.

Für jedes Essen ist nicht zuletzt durch die geringen Abnahmezahlen ein Zuschuss von 22,90 Euro je Mahlzeit notwendig. Das Angebot besser auf die Schüler zuzuschneiden und damit einen höheren Absatz zu erreichen, glückte nicht. Zuletzt wurde aus Kostengründen eine Teilzeitkraft nicht ersetzt, wie Bürgermeisterin Carolin Holzmüller mitteilte. Diese zu ersetzen würde vom Küchenteam mittlerweile nicht mehr gefordert, da sich die neuen Abläufe eingespielt hätten. Die Gemeinderäte wollten wissen, was mit dem Personal passiere, wenn auf einen Caterer oder Tiefkühlessen umgestellt werde. Dieses müsse entsprechend reduziert werden, erklärte die Bürgermeisterin.

Käsespätzle gab es am Donnerstag im Schulzentrum. Foto: Daniel Hengst

Wenngleich der Caterer für die Grundschule in Egringen mit seinem Angebot deutlich günstiger liegt und ebenso Tiefkühlessen, welches in der Mensa entsprechend aufbereitet würde, kostengünstiger wäre, erteilten die Gemeinderäte diesen Varianten eine Absage.

Karl-Friedrich Hess (SPD) erkannte die Stärke der örtlichen Lieferkette, welche die Region stärke. Die Regionalität, sah Heinz Kaufmann (FDP/FB) ebenfalls als ein Plus an. Rudolf Ritz (Grüne) hielt fest, dass er ein Befürworter von gutem Essen sei. Eine gute Mahlzeit sei für jedes Kind wichtig, befand Andrea Wahler (CDU), die erklärte, dass gutes Essen mit Qualiät nur über den entsprechenden Preis herzustellen sei.

Die Variante, das Essen über einen Caterer zu beziehen wurde mit zwölf Stimmen abgelehnt, vier Räte waren dafür, bei einer Enthaltung. Die Mehrheit entschied sich für die Beibehaltung des Angebots im Schulzentrum und stimmte wie einleitend beschrieben ab.

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