Schopfheim „Jeder Euro tut den Kindern gut“

In Feierlaune waren Handwerker und Gäste beim Richtfest. Foto: Petra Martin

Schopfheim -  „So ein Projekt wird in den nächsten 20, 30 Jahren nicht mehr auf uns zukommen.“ Bürgermeister Harscher nutzte denn auch die Gelegenheit, zahlreiche Gäste zum Richtfest für die neue Gemeinschaftsschule (Friedrich-Ebert-Schule und Johann-Peter-Hebel-Schule) willkommen zu heißen.

„Es ist ein beeindruckendes Gebäude, und wir sind im Zeitplan.“ Für den Schulneubau seien 4400 Kubikmeter Erde ausgehoben, 1875 Kubikmeter Beton und 184 Tonnen Stahl verarbeitet worden. Geplanter Einweihungstermin sei im Spätsommer 2021. 85 Prozent der Aufträge seien schon vergeben worden für den 10,1 Millionen teuren Schulbau.

Prägender Aussagewert

Glückwünsche kamen auch von Schulamtsdirektor Helios Scherer. „Jeder Euro ist eine Investition in die Existenz von Kindern.“ Es gehe darum, Kinder in der Gesellschaft willkommen zu heißen, ihnen zu vermitteln, dass es sich lohne, „hier zu sein“. Das Gebäude habe einen prägenden Aussagewert für die nächsten Jahrzehnte, so Scherer, eine Investition, bei der man nicht auf den Euro schauen sollte, denn sie tue den Kindern gut. Es komme auf jeden Stein an, „was aus unseren Kindern wird“, unterstrich Scherer.

Schließlich oblag es David Vetter (Polier), den Richtspruch zu sprechen und mit Arnd Holderried (Spezialbau-Facharbeiter) bei dem von Schülern geschmückten Baum auf dem Dach mit Wein anzustoßen und die Gläser dann gen Boden zu werfen, auf dass die Scherben Glück bringen, auch wenn eines von beiden Gläsern beim Wurf nach unten heilblieb und erst durch Vetters nachträgliches Werfen zersprang.

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